Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

geziemenden Feuer wird der Wißmuth, eben so wie dasabgetrieben, und läßt das Gold noch unrein, und mitewfchwarzgelben Haut bedeckt, zurück- Alsdenn werden auficv8 Unzen Gold, 2 oder g ilnzen Bley zugechan, und das 6^wird solange, bis das Bley abgetrieben ist, unterhalten.findet man das Gold noch nicht fein genug, ungeachtet es n>wmehr so brüchig und schwarzgelb, wie vorhin, aussieht.aus muß es in einem Schmiede- oder Gebläse-Ofen geW^zrn, und die Flamme durch den Blasebalg auf die Obersiawdes Metalles getrieben werden, bis es klar zu werden ansär^Hieraus wird durch das wiederhohlle Hineinwerfen von etw»Sublimat, mit ein wenig Borax auf die letzt, dievollends zu Ende gebracht. m

Ferner geschieht die Reinigung des Goldes vo>Silber und den unedel« Metallen, durch dasmentieren, wobey die in Dämpfe aufgelösete Sa>p^tersäure an das zu gleicher Zeit stark durchhiHtegebracht wird, einen Theil des Silbers, ungeachl^dessen Proportion nur geringe ist, angreift, und *zerfrißt. In dieser Absicht vermischt man Salpefl /in Substanz, mit, dem Gewichte nach,, ebengemeinen calcinirten oder getrockneten grünen 93* tr . f 'als man zum Scheidewasserbrennen braucht, unddem Gewichte nach, zweymahl so viel kleingestoßenZiegelsteinen; jenes, zur Loömachung der Säure ’selben, wenn es hinlänglich heiß geworden; undb'fts, um zu verhindern, daß das Mengftl in demF^nicht flüssig werde. Nachdem das Metall zu dünwBlechen gemacht worden, werden selbige in eü^

Schmelztiegel, oder in ein zu dieser Absicht beson^verfertigtes irdenes Gefäß, welches ein Cementier« 4gel (eine Cementier-Büchse) genannt wird, ge^ö ^und mit dem vorbeschriebenen Pulver überall pndzwischen bestreuet. Alsdenn wird das Gefäß dichtgedecket, und die Fuge mit einem Mengftl von wchen Thon und Sand, oder andern schicklichen thgen Compositionen verschmieret. Hierauf wird ^ges in einen geschickten Ofen geftht, und 12 ^