Gold. 355
durch das Spießglas, benommen, indem diese Fehlerinsgesammt von der Beymischung fremder Materienherrühren. Wenn man sprödes Gold von allen frem-den Dingen reiniget, so wird diese Arbeit Gold ge-schmeidig machen genannt, Und auf diese bisherbeschriebene Arten kann denn das Gold von allen beyßch habenden fremden Beymifchuttgen gereinigeewerden.
Dem blassen Gslde feines arbe zu geben, ist folgendes Ver-fahren am bewährtesten- Man nimmt 4 Loth Gold, und schmelztes mit 1 Loth Kupfer und 1 Loth Pottasche zusammen- Wennes recht klar im Tiegel fließt, trägt man 2 Loth.Schwefel nachund nach daraus, gießt das Mengfel, wenn ed im vi'.iMf.*Stoßt ist, in eine Gießbuckcl, ss ist das Köpfte in den Schla-gen, und iZßt seine Nöthe fahren: das Gold läßt man so/gleich wieder mit einem Fluß aus Z Th. Salpeter und 1 Th.Weinstein schmelzen, so ist es fein. Die Schlacken bringt mauwst 1 Quent Eiftnfeil und etwas Kohlenstaub heraus: so er-Hält man auch das Gold-
Man nennt die Ccmente, welche dem Golde, ob es schon8anz jeia ist, eine welk höhere Farbe geben, als es von Naturdak, Gradiereemenre, da man sie vielmehr DegraviercententsKennen sollte, weil dazu Kupfer kommt, öder wenigstens aus"kmftlben ausgebrachte und noch nicht gänzlich zerstörte Sa-w«u, und mithin das Gold durch dieselben in der That unreingcmgchxt wirv-
Trantcr« prsbicrkwist, Lpz- 1776 / gk. *• S. 447-
Wan gibt sich aber nicht immer die Währ, das Golduuf vorerwähnte Arten zu reinigen, sondern läßt zu-fveileu noch etwas von fremden Metallischen Theilen,insonderheit von Kupfer urrd Silber dabey, ja es wird-um öftern auch das schon geläutert gewesene Gold,«ach Verschiedenheit der Absichten und des Gebrauches,es angewendet werden soll, von neuem und Mitmit einem 8usi,rze versetzet, oder legiert (*)«Z a Die-
O Von Sem Mipttme dicserBenentiting, siche im Art. Legiere»