356
Gold.
Dieser Zusatz besteht, wie die Schmelzer zu reden Ppgen, aus Weiß und Roch, d. i. aus Silber und K"'pfer, oder auch aus beyden zugleich, welche beydetakle deswegen vor allen andern zum Zusätze genonu"^zu werden pflegen, weil sich die andern Metalle nichs Pleicht mit dem Golde vermischen lassen. Es wird hik^von in der Folge ein Mehreres vorkommen.
Was die Verarbeitung des Goldes betrifft: 1°ist zuvörderst zu merken, daß dar Gold, so lange eSdem vorher beschriebenen Zustande bleibt (es nrög^übrigens rein und ohne Zusatz seyn, oder einen ZuMhaben) nur ungearbeireres Gold heiße, da hinge*gen selbiges nach den fernern Veränderungen undbereitungen, die es unter den Händen verschiedener Äk'beiter leidet, verschiedene Nahmen bekommt, bwird das Gold i) in der Münzstätte, zu rundetund platten Stücken geschlagen, und mit BildnissesWapen, Schriften und andern Zeichen gepragek; ^es denn, nachdem solches geschehen ist, den Nahm^der Goldmünze, goldenen Münze, oder goldene"Species, und wenn es große Münzen oder Schaustückesind, der Goldstücke erhält, die aber alle unter de"<Nahmen des gemünzten Goldes, L. Aurum sig nfl 'tum, Fr. Or mönnoyä, begriffen werden, worunterDucatengold für das beste gehalten wird, weil e»mehr im Feinen und weniger Zusatz hat, als das a»de*re gemünzte Gold. Siehe weiter unten, wo ich ^den Graden der Reinigkeit des Goldes handle;den Art. Münze. ...
Don der Erfindung des Goldes, dessen Werthe, und von den *'telien goldenen Münzen, C. das e-, und 70 ©t. der23 e>|tr. z. n. u. vergn. v. I. 1761.
Wie, ob eine Goldmünze echt oder Versals^ist, durch das Wasserwägen zu erforschen sey,weiter uncen, wo von der Goldwage gehandelt wird.
Ein Dukaten, der'einem Menlchen, weicher Mercuria'Mittel etilgeaommr» hak, unter den Arm gelegt wird, *er^