Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

Durch ferneres Brennen des durch Amalgam!""mit Quecksilber erhaltenen Goldkalkes, erhält man ei«nen Goldsaffran, Crocus auri oder solis, imgleichk"aus dem mit Königswasser aufgelöseten Golde, dieGoldkryftallen, Crystalli solares; aus eben diesesaufgelöseten, und mit an der Luft zerflossenem Wei^steinöhle, oder einem andern flüchtigen oder fixen Lamgensalze, niedergeschlagenen Golde, eine Materie,welche mit einem hellen Blitze und heftigen Knalle indie Luft flieget, wenn man sie über das Feuer bringt,und daher Blitzgold, Rnallgold, Platzgold,prasselgold, Schlaggold, L. Aurum fulminantgenannt wird.

Lervis a. ang. ö- ©. 187 — 19?; wo man auch «n Verzeih«iß mrhrarer davon handelnden Schriften findet, wohin aü«folgende gehirt. .

Disquisido chemic» de e»lce auri fulminante, Praf. TORBEB 1 *BERGMANN. Resp. Car. Andr, Pltmgren. Vps. 17^9.

Hr». Bergmanns Abhandlung vom KnaUgolde, aus dein ka>'übers. von 0 . L- E. weiget) st. in Hr». Pros. Balding " fMag«;- für Acrzre, 7 St- '1777, gr. 8 . S- 606 — sr,.

Das mit flüchtigem Laugcnfakze gefüllte Gold,wird von Einigen zu einer Emailfarbe empfohlen.

Es gibt noch verschiedene andere Präparate a"sdem Golde, als: Goldblumen, Flores soü 5 -schweißtreibendes oder Schwitzgold, Aurum ö>»'pborencum; Goldbutter, llur^rum riuri;bensgold, Aurum vitae; verschiedene GoldpulvMl nluis solaris ; Goldelixiere, Goldtincrurtchtrinkbares Gold oder Trinkgold, Unttura foli*»Aurum potabile, und andere mehr, welche Zubereit'ungen aber insgesammt entweder gar keinen, oderdoch nur einen sehr geringen Nutzen haben, am alle"wenigsten aber in dem menschlichen Körper zur ® f ’sundheit dienen; indem wider diejenigen, die ds>uGolde ganz besondere medicinische Tugenden und Vir»'ungen zuschreiben, die Erfahrung bezeuget, daßGold in eben dem Gewichte, und wie man es ring"

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