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Gold.
alle Chariatane, welche vorgeben, Arzeneyen daraus zu veruklige», versichern auch, die Rnnst, das Gold radicai aui?>lösen, zu besitze». Allein, dieses Vorgeben ist eben so urnwlnals ungegrüuöct, weil das Beyspiel von vielen andern mckobschen Materien, Leren Kräfte sehr gewiß find, ob sie glctunicht radical aufgelöset worden, beweiset, daß solche Goldes,lösnng, wenn man auch annimmt, daß dieses Metall KEhätte, nichts weniger als nöthig sey» würde. Wenn man fli'“'die Bereitungen, dir man angibt, das Geld ttinfbav r» tllfl rchcn, untersuchet, so findet man einen Theil von selbigen, ^ganz und gar kein Gold enthält; und w,nn sie solches wirkuventhalte», so ist cS einem Chemistcn allezeit sehr leicht, es Faus zu ziehen und in seiner natürliche» Gestalt darzustellen. ,
Damit das Gold trinkbar gemacht werde, muß daßel^ausgelöset seyn. Man kann es, gedachter Maßen, in KöEWasser nnd auch in allen Säuren auflösen, wenn mau die i!'hörigen Handgriffe dazu anwendet. Alsdenn aber wird cs«"^zeit, wie die andern Metalle, ein beißendes Mittel; daFauch gemeiniglich alle diesenigen, welche ein trinkbaresverfertigen, versichern, daß ihre Arzeney ohne saure Auflöfiwü-Mittel bereitet sey. Da aber alle subtile und flüchtige öhi>^te Substanzen sehr geneigt sind, sich mit dem Golde zu vereis,gen, und sich wirklich mit demselben zu verbinden: so km",man vermittelst derselben, verschiedene Gvldtincturen mach^,'und wenn diese Bereitungen keine Kraft von dem Golde, ® { ‘ ! (chcs ihnen beygcmischt ist, erhalten, so haben sie doch wEsiens die Kraft von der seinen entzündlichen Materie, we>^^von demselben das flüssige Auslösuugsmittrl ist.
Die seinen wesentlichen Oehle und die ätherischen Flümsfeiten, dergleichen der vitiiolische und salpeterige Aether si"^haben, wenn sie mit einer durch Königswasser gemacht"Goldauslösunq'vermischt und umgeröbrt worden, die €¥ <l 'schask, das Gold aus dem, Königswasser wegzunehmen, u»sich dessen zu bemächtigen, indem sie sich von demselben scheißdergestalt, daß man, nachdem diese Feuchtigkeiten durchUmschüttela unter einander gemischt worden sind, gewahr wirwdaß die mit dem Golde angefüllte öhlichte Feuchtigkeit sichd"^die Ruhe von dem Königswasser scheidet, und auf derFläche desselben schwimmt. ' n .
Man hak verschiedene Vorschriften, das trinkbare GMnach diesen Grundsätzen zu bereiten. Eme davon befindet min der pariser Pharmacopöe; sie besteht darin, daß man r