Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
378
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378 Gold.

was für Art man solche erkennen, und also das Goldprobieren könne.

Was die Grade der Reinigkeit des Geldesbetrifft: so ist überhaupt zu merken, daß solche nachKaraten bestimmet werden, in welche eine jede cölnnsche Mark Golde«, so i6 Loth enthält, eingetheiltwird, und deren 24 auf eine Mark gehen. Jeder Ka'rat besteht wieder aus 12 Grün, und folglich die Markaus 288 Grän. Ist nun ein auf die oben erwähnteArten aus der Erde, oder den Flüssen gewonnenesGold,- (es möge übrigens ausgefchmolzen, imgleichchgeläutert seyn, oder nicht,) von allen fremden metaÜ«'schen Beymischungen ganz rein: so nennt man esreines oder feines Gold, L. Aurum obryzum, ich'gleichen karatiges Gold, Aurum carancum, n)ieauch Gold von 24 Rarat oder vier und zwanzigkaratiges Gold; in dem Königreiche Pegu aberwird das Gold vom höchsten Gehalte, oder das von 24Karat, das aller feinste, Fr. Or novellan, genannt-Indessen glauben doch die mehresten Schmelzer nicht,daß es so feines und vollkommen 24 Karat haltigesGold gebe, sondern sind der Meinung,, daß das Gol^wenn es auch noch so gut gereiniget würde, immer nochetwas von einem fremden Metalle bey sich behalte,und schätzen daher das allerfeinste Gold nicht höhrr,als zu 24 Karat weniger T * T oder vom Karat, vo"welchem Gehalte das Gold in dem Königreiche Pegllist. In China wird das feinste Gold, welches sichselbst befindet, Chans-Gold genannt, weil es indesChans Schaß kommt, woraus es hernach im ge>ne>'uen Handel und Wandel ausgebreitet wird. Ist a Jj e *da's Gold mit einem Zusätze versetzt: so bekommt allesnach der Vermischung einen andern Nahmen,wohl an einigen Orten, insonderheit in Holland, allemit einem gemeinschaftlichen Nahmen rohes oder vt^reines Gold genannt wird. So hat man & oW n