Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
393
JPEG-Download
 

6oIt>, 393

^ berliner oder graurnanllische Fuß von I7?O bekannt, nachwelchen, sich das Gold zu dem Silber verhalt, wie i tu iZ- 4 - 5 -Ausserhalb Deutschland ist das Gold zu dem Silber: inA)ina, wie r zu io; in Spanien, wi? x zu 14 9, 10; in>>avc>yen, wie 1 zu 14. 6, 10; in derGchweitz, wie x zu i5;m Holland, wie 1 zu 14. 3, 4; in England, wie 1 1« 15.*> xo; in Frankreich, wie 1 zu 14. 42,100 j in Rußland,"ik x w 13. 7, 8-

. Von dem großen Ueberfluß des Goldes in Florenz,UU i zken Jahrhundert, und von dem hohen Werthe,tu welchem damahls das Silber gegen das Gold war,werden unten im Art. Gold - Gülden einige Anmerk-ungen vorkommen.

Das Goldgewicht, oder das Gewicht, womitvas Gold gewogen wird, besteht in folgenden ; Sor-tett ? 1) in Troy - 2) im kölnischen, g)im Ducaten-4 ) im Kronen - und 5) im Goldgüldengewichce.

An Deutschland bedient man sich der cölnischenukark, die in 8 Unzen oder 16 Loth, 256 Pfennige,^lr'Häller, 4352 Aß eingetheilt wird. 1 Loth hat 4D.Uent; 1 Quent, 4 Pfennige; i Pfennig, 2 Halleroder 17 Aß. In den Münzen ist auch eine Emlhkil-UNg der cölnischen Mark in 6;536Theile gebräuchlich,^eber dies hat man noch in Deutschland das Ducaten-fronen - und Goldgüldengewicht. Bey dem Duca-^gewichr, müssen 67 Stück Ducaten eine cölnische-Nark wiegen. Jeder Ducaten ist «11,2.1,4.1,8-1,*6^getheilt. Das Rronengewicht sollte mit derSchwere der alten Louis d'or übereinstimmen, wovonWeg wichtige Stück 2 Kronen wiegen soll. Diesem-sollten 69.5, 63 Kronen eine cölnische Mark ma«Man trifft aber dieses Gewicht an einigen Or-en etwas schwerer, an andern etwas leichter an, so,

7o Kronen einer cölnischen Mark gleich sind. Eswd das Kronengewicht vornehmlich von den Gold-schmieden gebraucht, welche das zu kaufende, wie auch