Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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395
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Gold. 395

z. z, 7 Solotnik sind einem kölnischen Lothegleich.

In Schweden hat eine Mark Gold 24 Karat, dieauch 16 Loth machen; denn 1 Karat hält 12 Grän,und 18 Grän machen 1 Loth. Ein solches Loth hat274 Aß; ein gemeines Loch aber 276^ Aß. 6o-xDu-raren machen 16 Loth; 1 Mark oder 24 Karat Goldaber nicht mehr als 23 Kar. 5 Gran fein Gold.

In Peru wird das Gold nach Tomin gewogen, kü-ren ; einen Castillan machen, welcher der svste Thelvon einer Mark ist.

Eine Goldstavge wiegt gemeiniglich 8 bis isMark.

Die Wagen, worauf man Gold, und besondersGoldmünzen, zu wägen pfleget, die so genannten klei<nen Gold - oder Ducaren-)Vagen, Fr Balance» fi-»es, ober Trebuchets, haben vor andern Wagen nichtsbesonderes voraus, außer daß sie klein und subtil sind,und in einem Futteral oder Kästchen sich befinden, wor-in zugleich mancherley Gewichte-zu Goldmünzen sind.Der Wagebalken ist 3, 4, 5, auch wohl bey den fran-zösischen an 6 Zoll lang. Ob gleich eine jede Lange,wenn alles recht gemacht ist, das ihrige thut: so sinddoch die langen Balken am empfindlichsten; indessen'st es schon genug, wenn eine Wage, wenn sie mit ei«uer Dublone oder einem Doppelducaten beladen ist, einAß völlig angibt. Lange Balken spielen gern lange,die kurzen hingegen richten sich geschwinder ein. BeyUntersuchung solcher Wagen hat man hauptsächlichdarauf zu sehen, daß die Schere unten nicht zu weitist, und die Achse eine recht gleiche Linie hat; daherbaun man versuchen, ob sich die Achse hin und wiederschiebet, und einmahl, da die Achse an dieser, und dasandere Mahl, da sie auf der andern Seite anstößt, dieWage ledig aufziehen. Ast die Scharfe gleich, so