414 Gold.
chcr Weise manches schöne Goldsiäubchea mit herunter gekcaL^
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Im I B. der Runst - und wcrkschule, S-5), wird eGlühwachs vorgeschrieben, wozu nebst 14 Loth gemeinen £triol, auch 12 Loth weißer Vitriol genommen werden i»:Da kein anderer weißer Vitriol bekannt ist, als weicher^hält: so ist dieses eine sehr ungereimte Zusammensetzung,dieses zu Erhöhung des Goldes nichts beytragen kann, l ' ltmehr der Zink das Gold blaß macht, und so gar dasselbeflüchtigen kann. Diese Composition ist also wider allen f” 'Zweck des Glühwackses, es sey denn, daß sich der VenEvorgestellt hat, daß sich der Zink mit dem zugleich vorgeschne"neu Grünspan und Kupfcrasche vereinigen, und daraus'Messing werden soll, um die Vergoldung wieder zumessingen. ,
Wen» ich ein Glühwachs anrathen sollte, so würde cs «"nichts weiter bestehen, als aus 8 Loth gelben Wachs, i ^Grünspan, r Loth blauen Vitriol, und 2 Loth Alaun; dEstalt, daß das Wachs geschmolwn, und die übrigen 3 ©F fCl «!zart gepülvert, darunter gemischet würden. Dieses würde/^Dienste zu Erhöhung derGvidfarbe thun, und doch denlern weit weniger Mühe in dem nachherigen Kratzen vet"fachen.
v. Iusti chemische Schriften, -Band, S. 11;, fgg.
Soll das Gold twcE) eine schönere und höhere § 4 $bekommen, so muß man es noch weiter hellen, d- yHeller an Farbe sieden. Da 6 hierzu dienlicheoder die so genannte Helle, wird folgender Gestalt mmacht. Man stößt und mischet 1 Theil genießSchwefel, 1 Th. Weinstein, und 2 Th. Kochsalz Uyrer einander, und schüttet eö in siedendes Wasser,ches man bey dem Gebrauche wieder aufwallen laß'Sollen einige Stellen der Vergoldung die vorige Auf.behalten, odör weiß bleiben, so überstreicht manMit einem dünnen Teige von Weißenmehl, stßt yzu hellende Geschirr in vorgedachte, am Feuer stehen 'Helle, wendet es mit einem Holze nach allen <2^»in dem Wasser fleißig herum, nimmt es heraus, fp"^es in kältern Wasser ab, thut es nochmahls in die Heu ^