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wendet es um, und wiederhohlt solches etliche Mahl,bis es an Farbe hoch genug ist. Kleine Stücke können0, i einem Faden in die Helle gehängt werden. s Je we-niger Gold angewandt worden, desto langer laßt mandie Sache in der Helle sieden; läßt man sie aber zulange darin, so wird sie schwarzfleckig, und vom Schwe»fel übel zugerichtet. Man zieht sie daher bisweilen anden Faden aus der Helle, spühlt sie im Wasser ab, undbesiehe die Höhe der Goldfarbe. Endlich wäschtMan den Teig in kaltem Wasser ab, poliert die nichtLehelleten Orte mit dem feinsten Sande oder Staubzie-Zelmehl, wäscht es in kaltem Wasser ab, und trock-net es.
An statt der beschriebenen Helle, kann man sich folgender,^chKuakcls Vorschrift, mit noch mehrerm Vortheile bcdie-Man macht aus 3 Loth Schwefel, 1 Loth Alaun, i LochAlmik, a Loth Curcuma, und Z- Quent Spießglas, ein ;ar-^ Pulver, läßt dieses in kochenden?, abgeschäumten Urin einwenig sieden, und thut das vergoldete Ger ach hinein, bis die«arbe desselben hoch genug ist. Wenn man diese Arbeit rechtAbringt, s, wird man mit einem Dueaten so weit reichen, alsAnderer mit drey Mahl so viel Golde.
Die Messingarbertcr, z. E. die Gürtler rc. machen,^ie die Goldschmiede, beym Vergolden, aus Durateu-^old und Quecksilber ein Amalgams, tragen eö mit ei-^m kupfernen Betragesiifte auf das Messing auf, und^ssen das Quecksilber auf einem Kohlenfeucr abrau-^hen. Nur erhöht der Gürtler die Farbe deö GoldesMchc durch Glühwachs, sondern mit Schwefel undEeinstkin. Er kocht beydes zu gleichen Theilen imPasser, legt einen Knopf neben dem andern in dieFelder des Erheliungsvlechcs, verschließt das Werk-M Mit feinem durchlöcherten Deckel und taucht das£ .58 mit den Knöpfen in Wasser, worein nach Gut-„ kin Theil rother ungebrannter Weinstein undH,5he>le Küchenfalz geschüttet worden. Die Knöpfemsten aber in besiättdiger Bewegung bleiben, sonst
lau-