Gold.
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^emutig nach, glänzen mußte. Man bemerkt fast gar keinematte Stellen, keinen Wiederschcin. Der Mcissel des künsilt-Mn Bildhauers gibt dem Holze ein Leben, und der Vcrgolder8wt ihm durch die seinen Züge der Politur gleichsam den stärk»neu Ausdruck und die Sprache.
Die Wasservergoldung findet, wie bereits ge-nügt worden, auf allerley Materien, als: Holz, Stein,^yps n. f. w. statt; man muß aber die Materie dazuvorbereiten, d. h. sie erst glatt machen, und alsdenneineComposition darauf streichen, damit das Gold dar-auf haften kann. Diese Vorbereitung kommt mit derder überfirnißten und polierten Mahlerey überein.^ie Waffervergolbung muß in Werkstätten, die nicht^ heiß, und keinen Sonnenstrahlen aMgestht sind,^vrgenvmmen werden. Bey großer Hiße im Sommeröelingk ^ nicht. Eben so wenig darf es in feuchtenZimmern geschehen, oder wo übelriechende Ausdünst-^gen siyd. Einige wollen so gar die FrauenspersonenZeit ihrer Reinigung davon entfernt wissen.
. ,Bey Vergoldung der Tapeten-Leisten und Stäbe,Spiegel - und Schilderey-Rahmen, und anderer in-nerhalb des Gebäudes befindlicher Suchen, auf Was-^farbengrund, besteht hie erste Arbeit in dem Leim-Kränke,,. Man läßt i Quart Wasser mit einer Handost VZermnkhblätter und 2 bis 3 Knoblauchköpfen, bisUf die Hälfte einkochen, drückt es durch eineLeinwand,."^khut eine halbe Hand voll. Salz nebst \ Nößei Ef-hinzu. Wt dieser Composition, die nicht nur dasin Wurmstich bewahret, sondern auch die
dem Holze befindlichen Würmer tödtek , vermischetstr'>l,Ei"b striche Quantität kochenden, guten Leim,el^t solchen ganz warm mit einem kurzen Borsten-r ' ut,J> ^ slu ^ ( öey dem Auftragen mit demj f ', 0 Hf das Holz, damit der Leim die Verzierung^^gangig und selbst in den kleinsten Vertiefungen»Uns; ^ e * Vergoldet man auf Stein oder Gypö, so«Man, an statt ein Mahl, zwey Mahlmit Leim trän-Dd 3 ken.