Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

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bis iv Mahl, «stdjbm die Arbeit und die am HolzeUnd dein Schnitzwerk befindlichen Fehler es erfordern.Die hervorstehenden Theile, welche eine Glanzvergold-Ung bekommen, müssen vorzüglich gut mit diesemGrunde bedecket werden, weil die Politur des Goldeshernach desto schöner wird. Insonderheit ist in Achtnehmen, daß kein neuer Anstrich vorgenommen wird,bis der erste recht trocken ist. Man erkennt dieses dar«uns, wenn man die Hand verkehrt leise'darauf drückt.Die 8 oder 10 Anstriche müssen auch alle von gleicherStärke seyn; nähmlich der Leim und die Kreide dürfenbus eine Mahl nicht dicker und in größerer Quantitäthinzu gemischet werden, als das andere. Trägt manEinen dicken Anstrich auf einen dünnen, so halt der letzteben ersten nicht, und die Arbeit springt leicht ab. Dersshte weiße Anstrich milß ziemlich warm und etwasDichter als die vorhergehenden seyn; man streicht ihnbaher sehr leicht und dünn auf.

Die dritte Arbeit ist daö Ausfüllen der Löcher""^Abreiben. Während der Zeit, daß die verschie«be-nen Aufträge des weißen Grundes gemacht werden,»mß man die kleinen Blasen niederstreichen , und diekleinen Löcher oder andere Lücken, wo man dergleichen""trifft, ausfüllen. Dieses geschieht mit -einem KittdonLeim und weißer Farbe, welchen man grobes Weiß,Zros blaue, nennt. Darauf reibt man mit einemStück von Seehundefell die Splitter des Holzes ab.Die vierte Arbeit ist das Glätten und AbreibenBimsstein. Wenn der Kveidegrund fertig undkvocken ist , schleift man Bimsstein« auf einer Ziegel-^"kte zum Theil platt, um die flachen Felder damitAbzureiben, und zum Theil rund, um in die Hohlkeh-hinein zu dringen. In eben der Absicht schneidet~? a " auch kleine dünne Stäbe von Holz, um das vonFarben voll geflossene Schnitzwerk zu reinigen, Zumklarten macht man nur immer einen kleinen Raum aufDd 4 ein-