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424 Gold.
einmahl mit einem Borstpinsel naß, unh glättetreibt sowohl mit den kleinen Stäben, als mit de«Bimssteinen, gleich hinter drein; d, h. man reibt miteinem weichen, znm Kreidegrnnd bereits gebraucht^Pinsel nur sanft, wodurch die Oberfläche glatt und ebe«anzufühlen wird. So wie man eine Stelle geglättethat, wascht man die Unreinrgkeiten ab, und wischtdarauf alles Wasser mit einem Schwamm weg. C$ sl|tnimmt anch alle sich etwann darauf befindenden Kör«.^oder Sraubchen Mit dem Finger hinweg. Von dieserVorbereitung hängt die künftige Schönheit -eskes ab. Endlich wischt man mir einer groben Leinwavdolles ab.
Die fünfte Arbeit ist das Reparieren. Ob gleichdie Arbeit geglättet, mit Bimsstein abgerieben und tro-cken ist: so sind doch noch manche Feinheiten des Wi>"sels vorn Bildhauer unnennbar geworden, und dießmüssen repariert werden, welches mit gewissen Hake»von verschiedener Gestalt, a, b, Fit;. 1036, geschieht,welche man Reparierhaken, Spitz - und Rratzhake«nennt, und damit die verschiedenen Flachen der 2 ÜM 1 ?'hauerarbeit, nachdem bald dieser, bald jener nöthigist, überfahrt, und ihm die vor der Anlegung hes Kre''degrundee gehabte Form wieder gibt, Zu dieserbett wird viel Fleiß erfordert. Ein geschickter 9UP 0 'Vierer weiß dem Kreidegrunde alle feine Züge wieder ij*geben, als wenn die Arbeit erst aus den HändenBildhauers käme,
Äksdennwird stchstens das Reinigen vom Schm"^vorgenommen, da nähmlich der Kreidegrundso rein gemacht wird, als er zu Anfange des Auftragswar, ^Da das Reparieren eine ziemliche Zeit erfordert,und während der Zeit zum öftern mit den Hände« ^griffen wird, so wird das Weiß dadurch schmierig »«»schmutzig. Man macht es deswegen wieder mit eirttangefeuchteten Leinwand rein , indem man damit vj