Gold.
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^inöhl und darunter gemengtem Terpenkhinöhl ein.
kommt hier auf dieGeschicklichkeit des Mahlers an,®‘ e Farben so zu gebrauchen, daß er dadurch gleichsam*>«n Schnihwerke erst den rechten Werth gibt, und daß^ae Gold und Silber auch nur dünn glasirr scheint; zu»"ht streicht man einen schönen Weingeistfirniß darüber.f Wenn man die Kosten des Gold- oder Silbergrundes er-fahren will, kann man auch die Felder der Kutschen von schö-«ein Grün machen, wenn man mit dem besten Bleyweiß, das
Mohnöhl abgerieben und eingerührt ist, glasirt. Mit dem-mben Fjrmß gibt man hernach noch 8 bis io Anstriche, undkollert ihn zuletzt.
Vom Vergolden des Glases, siehe Th. XVIII,S.649.
Vom Vergolden des Porzellanes, siehe unterPorzellan.
Goldene Buchstaben und Figuren lassen sichEUit Muschelgold und Gummiwasser auf Papier ma«chen; sie bekommen aber ein weit besseres Ansehen,sperrn man dieCharactere mit der milchichten Auflösungdes Ammoniakgummi überzieht, und wenn diese Beitzebeynahe trocken ist, die Goldblätter darauf legt. Wä-te « die Buchstaben schon ganz trocken, so müßte mansie vor dem Auftragen des Goldes mit dem Athem an«leuchten.
Die erhabenen goldenen Buchstaben, dergleichen^lan in den alten Handschriften der Mönche findet, las«
fich folgender Gestalt nachmachen. Man rührt^alk und gelben Ocher in starkes Gummiwasser, undMt mit dieser Mischung, vermittelst einer Feder, die-ouchstaben; wenn diese trocken sind, oder einen ge«Wissen Grad von Zähigkeit erlangt haben, werden die^oldblätter aufgelegt.
Um den Gchnicc der'Bücher zu vergolden,spannt der'Buchbinder das Buch zwischen zwey schmalePreßbreter, oder so genannte Spalten, in eine Hand-^oesse, und beschabet den Schnitt stark mit Stahlklin.
gen.