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Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

gen. Er vermischt hierauf 6 Theile Brunnenwassermit i Theil Scheidewasser, bestreichk hiermitSchnitt vermittelst eines Schwammes, und reibet a>^denn den Schnitt erst warm, hernach trocken mitpierspäneu. Hierdurch erhält der Schnitt einen GlaNj'Nunmehr muß eine kleberige Materie aufgetragen ^den, die das Goldblatt mit dem Schnitte verbindet-Hierzu wählt man i Theil Evweiß und 2 £ Th. Wafl^vermischt, so auf den Schnitt vermittelst ein^Schwammes aufgetragen wird. Auf diese kleberigMaterie wird das Goldblatk, welche schon vorher abgs'messen und zugeschnitten ist, gehörig angeleget undBaumwolle angedrückt. Wenn das Goldblatt ang^'trocknet ist, leget der Buchbinder ein Stück Papierauf, und glättet es zuerst durch dieses mit einem Ach^'Stein; hernach glättet er mit eben demselben, oh^Beyhülfe des Papieres, das Goldblatt unmittelbar.

Ein Mehreres vom Vergolden der Schnitte, findet maa ^der Anweisung;ur Buchbinderkunst, i Abtheil.

1762, 8- S- 107 —124.

Bey dem Vergolden des Rückens und ^Deckel der Bücher, bey Franz-, englischen,mor- und Corduanbänden, bestreicht der Buchbindernachdem das Buch in eine Klotzpresse gespannt worde^den Rücken drey Mahl mit Evweiß, legt dasschnitten« Goldblatt auf alle Stellen , die vergoldwerden sollen, und drückt hernach die erwärrntsStämpel, (und wenn ein Titel aufgedruckt wird,erwärmten Lettern) nach einander, in gehörigernung und an ihrem Orte, auf das Goldblatt. §otso kann auch der Deckel vergoldet werden. Wenn <'Stämpel aufgesetzt sind, wird das überflüssige .mit einem wollenen Tuche abgerieben, da denn 0Gold, welches mit den Stämpeln und Schriften 9 ^ lC ®fam eingebrannt ist, allein zurück bleibt.

Auf