Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold. 447

nem eisernen Löffel, und fließt, wenn es geschmolzenjp , die Hälfte Quecksilber , welches in einem andernBüffel, bis es raucht, warm gemacht worden, darauf,und rührt eö mit einem eisernen Stäbchen um. Wenn^ie Masse kalt geworden isi^ läßt sie sich zu feinem Pul-ver zerr. iben. Alödenn mengt man die Hälfte, oderJ ihres Gewichtes, Salmiak und eben so viel Schwe-ftlblumen darunter. Zuerst schmelzt man den Schwe«und schüttet hernach den gepülverten Salmiak hin-iu. Die beste Proportion ist 6 Unzen Zrnn, Z ■§• Un.ich Schwefelblumen, g Unzen Salmiak und eben soUiel Quecksilber. Die ganze Masse wird in einem wohlUerlutierten Glase mit einem kurzen Halse in ein Sand.Bad gesetzt, und man verstärkt das Feuer nach undUach, daß der Sand zuletzt eine Zeit lang glühend heißist. Wenn das Feuer abgegangen, und das erkalteteGlas zerbrochen ist, findet sich oben eine salzige Ma-kerie, welche meist aus Salmiak besteht; darunter isteine dunkelrothe Masse, welches Zinnober ist, undunten trifft man das Zinn in anderer Gestalt inStücken von goldgelber Farbe an, welchem nunmehr^r Nahme Musivgold beygelegt wird. Aus derpstsschung nach angegebener Proportion erhält man 8i-iuzen dieses Goldes. Bey dem Gebrauche rührt man^was davon mit El)weiß, Firniß oder Weingeist, wor.

Gummi zerlassen ist, ein. Wenn man zu dieser^-"asse anst) weniger Quecksilber nähme, so würde siedasselbe Ansehen haben, sich aber nicht so leicht«uftragen lassen.

mients to shew the nature of Aurum Mosaicum , by Mr."ET. WOULFE, st. int i Th. des LXI 55 . der Phil. Trans, for theyear 1771. Art > s, S. ,14—127.

55 . übers. Versuche über die Natur des Musivgoldes, durcha?rn. per. woulfr, st. in Hrn. Pros. Lrell chemischen Iour«> Tb. Lemav ,77g, S . S. 149 — 156.h . andere Art einer künstlichen Vergoldung, istn-^Oergoldung mit Silber und Firniß. Wenn"^hmijch Silber mit einem durchsichtigen Firniß von

Gold.