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Gold.
goldungen nennen. Ein Mehrere« vom Vergolde»und Versilbern des Leders, wird im Art. Leder vot'kommen.
In den Schriften des Hooke, und im Brit »* 1Magaz. v. Oct. 1765 , S. 540, findet man einetfjobe, lebendige Rrebse, Rarpfen u. d. gl. oh^Verletzung des Fisches, zu vergolden, befch^ben. Der Kitt oder das Cement hierzu wird folgend^Gestalt verfertigt. Man thut etwas burgundifchin einen neuen irdenen Topf, und macht das Gefäßwarm, bis sich das Pech rings herum daran angelegt 6 sls 'Wenn das Pech kalt geworden ist, bestreuet man &mit etwas fein gepulvertem Bernstein, gießt alsde»»eine Vermischung von z Pfund Leinöhl, und l PhTerpenthinöhl hinein, deckt das Gefäß zu, läßt eö (i>ne Stunde lang bey einem gelinden Feuer kochen, i»* 1 ®reibt hernach die Mixtur, wenn man sie gebrauche»will, mit so viel fein gestoßenem Bimsstein, daß^eine zum Mahlen taugliche Confistenz bekomme.dem der Fisch trocken abgewischet worden, wird dieyMixtur darauf gestrichen, und alödenn werden Gs^'Blätter darüber gelegt und gelinde angedrückt. Derkann sogleich hierauf wieder in das Wasser gethanden, ohne daß man befürchten dürfte, daß dasabgehen werde, indem die Materie gar bald imWEeine Festigkeit erhält. Da die Eigenschaften, wel^ein solcher Kitt an sich hat, denselben auf eine ausEwende Weise zu verschiedenen andern Absichten geschipmachen, habe ich eö für werth erachtet, hier Anzeigtdavon zu thun.
Es gibt auch unechte oder künstliche Vergoßungen. So kann man z. E. die Vergoldungahmen, wenn man eine Mischung von Zinn und O»^Silber gebraucht, welche Musivgold,oder mosaisch Gold, Aurum musivum oder n } 0 . fcum, genannt wird. Man schmelzt feines Zinn in