Gold.
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ner feinen Leinwand, und zuletzt mit Zinnasche poliertwird. Hernach überstreicht man es 5 Mahl mit Kir.küß, so steht es dem polierten Golde sehr ähnlich.
Die Vergoldung auf Oehlgrund mir unech-ten Goldblärcern rst zwar wohlfeiler, verursachetaber dem Vergolder weit mehr Mühe, als die Vergold-ung mit echten. Denn, da man die unechten Metallenicht so dünn schlagen kann, als die echten, so hält esschwer, die unechten Blätter durchgängig dergestalt auf-zutragen, daß sie nicht Fairen schlagen, oder sich ab-blättern. Diese Unbequemlichkeit wird dadurch ver-wehrt , daß man die unechten Blätter nur in kleinenStücken auftragen kann; denn ein großes Blatt wi-bersteht, wenn man es fest andrücken will. Dahervergoldet man sehr selten mit unechten Blättern, zu-mahl da sie nach einer kurzen Zeit schwarz werden, selbstWenn man sie mit Firniß überzieht.
. Zu den künstlichen Vergoldungen gehört ferner dieVerfertigung des Avanruringruiides. Daß derÄvaururinstein ein röchlichgelber, mit kleinen demGol-be ähnlichen Flittern vermischter Srern sey, und daßEe einen natürlichen und einen künstlichen gebe, ist im11 Th. S. 64z, f. angezeigt worden. Um diesen Stein^chzuMachen, nimm! man kleingeschnittenes Flrttee-^olv oder starkes Mecallgold. Eheinahls war diese-«lrt der Mahleren sehr Mode; man gebrauchte sie zu^hrerm Putze der Edelsteine, bey Meublen und^Ukschm.
^ Z» dem Avanturingrunde muß eine Sache durch ander«ffn ^'ünd n varb leitet werden. Soll es Wasserfarbeso kräickt mau mvor mit Leim, und streicht eiaen Kreide«a,,?"^us; bey Kutschen hu,gegen streicht man die harte Tinteund glättet sie
fttrh ^ t es soll ein grüner Avanturingrund gemahltmau x) nach abgedachter Vorbereitung, einenwir/ 8 ™ n ^ ric ^' der von Bleywciß mit Oehl abgerieben, undnirtem Grünspan mit Terpenthlnöhl abgerieben, gemacht<vee.«nc. XIX Lh. Ff Wird.