Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold.

wird. Man macht die Mischung, nachdem sie hell oder dunk^seyn soll- und rührt sie mit einem Viertel Mahlerst: niß, ufübrigens mit Terpenthinöhl, an. Hiermit wird der Grvfzwey Mahl überstrichen. 2) Wenn dieser Auftrag nochfrisch ist, streuet man, vermittelst ci 'es Siebes, allenthalb^gleich viel von dem silbernen Avanturinüein auf. 3)läßt die Arbeit j Stunde horizontal ausgebreitet liegen, da"'^sich die Farbe setzen und den Avanturinstein recht au sichkönne; kehrt sie alsdenn um, damit das übrige, was dienicht fest hält, abfalle- 4) Man läßt alles 2 oder 3 Tage rEtrocknen, so daß der Avanturinstein sich, wenn man mitHand darüber fährt, nicht abwischen läßt; breitet einPapier über die Arbeit aus, und drückt es an, um diewann in die Höhe stehenden Avanturinstückchen auf denGrMplatt nieder zu drücken. 5) Man reibt krystallisierten GrünsEsehr sein mit Orhl ab, damit keine Körner darin bleiben, UI ”rührt ihn ganz dünn, halb mit Mahlerfirniß, halb mltLttpfthinöhl, ein. 6) Man streicht mit einem weichen Pinseldiesem Grünspan sehr dünn und gleich auf, daß das Grün ^keinem Orte dicker zu liegen komme, als am andern, »Enur dunkle Flecke machen würde- Dieses gibt dem © ftrfdie Glasirung. Sie gibt dem Avanturingrunde den GlEund darf ihn also nicht decken. 7) Man überstreifdie Arbeit mit Weingeistfirniß, dergleichen zu aoAschnittenen Bildern gebraucht wird (s. Lh. XIII, S- 4 ?°',,uud hält sie, wenn es kalt ist, ein wenig gegen das Feuer. Au>Kutschen nimmt man fetten weißen Kopalfirniß. 8) Wenn v"Firniß trocken ist, streicht man mit der Hand darüber,untersucht, ob nicht hin und wieder etwas von dem Steinevor raget; wo man dergleichen findet, drückt man es mit 0"Nagel sanft auf dem Firniß nieder. 9) Man fährt darauf fdem Firnißanstrich fort, und gibt deren, um polieren zu könnt"/wenigstens zwölf. Wenn der letzte recht trocken ist, poliert wf'Soll der Avancuringrund roth seyn, so nimmt nia /anstatt der Tinte No. 1, Bleyweiß, Carmin und feinen ßacr'und macht damit die Mischung, nach Belieben, heller ovkdunkler. Die Farben werden aber eben so abgerieben und«gerührt- An statt des Grünspanes ;, reibt man Lack t e "fein, und mischt ein wenig Carmin darunter.

Zu einem blauen Avant»,rlnzrunde reibt man, l ‘u

Bleyweiß und Berlinerblau sehr sein ab, uud rührt es even >ein. Zur Glasierung No. 5, nimmt man bloß Berlinere^