Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold-Arbeiter.

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che zum Putz und zur Pracht gehören, 'schmiedengießen. Einige schmieden vornehmlich Silbergcschir're, und diese heißen Silberarbeirer, wiewohl ße auchgewöhnlich Goldschmiede genennet werden. Ändertverstehen die Kunst, Edelsteine zu fassen, und nenne"sich Goldarbeirer oder Juwelier (*). Die dritte Artverfertigt Galanteriewaaren; und diese haben davo"den Nahmen Galankeriearbeiter bekommen. DiestfUnterschied aber ist bloß willkührlich, und gemeiniglichnur in großen Städten eingeführt.

Von einem geschickten Gold - und Silber -Arbeiterwird Nothwendig erfordert, daß er gut zeichnen "" Dselbst bilden oder bossiren könne, woraus die gena"fBekanntschaft mit der Mahlerey und Bildhauerku"rerhellet, und die bey diesen Künsten so nöthige Ke""^niß der Alterthümer, Geschichte und MythologieGrunde gesetzt wird. Außer dem Zeichnen und 2)"'den wird auch noch ein glückliches Genie, welches a"Erfindungen von gutem Geschmack nicht unfruchtö^ist, erfordert; wie denn überhaupt in derComposicio^und besonders in dem Anbringen so wohl der allegor"schen und historischen Bilder, als auch anderer F>^'ren und Verzierungen, eine gute Wahl die Arbeiterheben und veredeln, ja fast unschätzbar machen ka""'Homer hat solches bereits eingesehen, indem er, sll1zwey unterschiedenen Orten seiner Gedichte, die 23°. r 'trefflichkeit eines Gold - und Silber . Arbeiters darr"setzt, wenn ihm von (dem Vulkanue und der Minerv"die Geheimnisse seiner Kunst beygebracht morde"'Dadurch, daß Edelsteine, und hauptsächlich Gold ""Silber, die vornehmsten und eigentlichsten Materie"/in welchen diese Künstler arbeiten, sind, erweiternI 1den Umfang der ihnen nöthigen Wissenschaften. ^

(*) Man muß hilft von denjenigen Juwelieren unterscheiden, ^bloß mit Juwelen handeln.