Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gyld-Arbeiter.

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w'kd eine Kenntniß der Edelsteine dazu erfordert; undße müssen mit dem Schmelzen, Scheiden, AbtreibenReinigen dieser Metalle, wie auch mit dem Gie-Treiben, Ausglühen, Weißsieden, Löthen, Ver-Zvlden, und hauptsächlich mit dem Probieren, umge-hen können, wodurch sie eine nicht geringe Wissenschaftm einem ansehnlichen Theile der praktischen Chemieerlangen.

Es gereicht diesen Künstlern zu keiner geringen Eh-* f ' daß sie den Monarchen und hohen Regenten die-ler Welt, wenn sie sich bey großen Solennitäten öf-fentlich zeigen, und von denen, so um ihnen sind, un.verscheiden wollen, die Kleinodien und Zeichen ihrerHoheit verfertigen. Denn Krone, Zepter und der Reichs-apfel sind Arbeiten ihrer Hände, wie auch die äußerli-chen Zeichen der Tapferkeit, der Gnade und des Vor-^ges, st, hohe Häupter verdienten Personen, durchirdene-und Ritter-Kreuße, und durch die ehemahlsgebräuchlichen Gnadenketten, erzeigen wollen,mannigfaltig gearbeitete Schmuck und Geschmeide,solche den Hohen und Vornehmen unter dem schönenGeschlechte zur Zierde dienen, werden gleichfalls von'hnen verfertigt. Die innere Pracht eines jeden vor-^hmen Hauses wird vornehmlich durch künstlich gear-beitete und ansehnliche goldene und silberne Gefäße,glänzender gemacht. "Selbst die Kirchen und Sacri-Ivk ett werden damit ausgezieret. Die besonders künst-"ey gearbeiteten und mit Juwelen besetzten Monstran-Patenen, Kelche, Leuchter, Altäre, Crucifixe,Wenige, Gelübde, geben den Kirchen ein prächtigessehen; und die von Gebräuchen am meisten ge-puderten Religionen haben silberne und goldene Ge-^t^m Gebrauche bey heiligen Handlungen, bey-

einer historischen Nachricht von der künstlichen Gold-«no Silber, Arbeit in den ältesten Zeiten, svo», kv». preris.«ibarzr, Hm. o. möhsen.) Bcri. 17,7, 4- 4 ««- ein !>al,

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