Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold-Arbeiter.

und Schuhschnallen, aus Frankreich mit dem Acc'st'Zeichen bestämpelt. Die Franzosen bedienen sich i*diesem Ende eines BuÄMaben aus dem Alphabete, ne«ben dem sie einen Falken- oder Hunds-KopfaufdrucktN'2. Zugleich muß ein gewisser innerlicher Geh^festgesetzt seyn, den alle Gold. und Silberschmiede wren Arbeiten geben müssen. Wie viel - löthig dasber verarbeitet wird, s. im Art. Silber-Arbeiter-In Frankreich verarbeitet man das Gold von 22 Ka^ohne Remedium; jedoch ist es den Goldarbeitern nEgelassen, es in Juwelen auch zu 20 Karat zu verargtktt. In Spanien ist es von 22 Karat und eine«"Viertel Remedium. In England verarbeitet mankaratiges. In Deutschland ist der Gehalt des vera^betteten Goldes sehr unterschieden. In Berlin uN'andern Städten bedient man sich des 22 karatigesoder eines von wenigem Karaten, bis zu i 84 ,dem man die Waare feiner oder geringer zu habenlangt; und es darf das Gold aber Kronengold, abtnicht darunter, verarbeitet werden; eine Krone av'hat 18 Kar. und 6 bis 7 Gran im Gehalt.

g. Da Gold und Silber die Hauptmaterialienwelche die Gold - und Silberarbeiter nöthig haben: !kann ihnen zwar der Aufkauf und Handel damitverwehret werden, und wird ihnen auch allerverstattet; weil aber auch diese beyden edelsten Mt^zu den Münzen ganz unentbehrlich sind, so wird^Einkauf und Handel damit gedachten Professioniß^billig eingeschränkt, besonders aber das Einschnitt)guter Münzsorten ihnen gemeiniglich gänzlich 10 ß,,then, so wie die Versendung und Ausführung unvetbetteten Goldes und Silbers außer Landes. . f

Lhur- Brandenburgifches Edier wider dasund Ausführen des Goldes und Silber», d. d. 9 Ma».st. in Mylii Corp. Conlt. March. 4 TI). I Abtheil. s

14, S. n8i.

Ir. dea. 1&21, eh. das. No. 19, S. 119;.