Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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476 Gold-Blume.

nichts helfen würde, stillschweigen. So denkt der siki'ßige Gärtner nicht, der seine Gewächse undvom Ungeziefer zu reinigen sucht, ob er eü gleich niä?gänzlich vertilgen kann; und so denkt der AckernraiUpicht, der bey jedesmahligem Bestellen die Steine vo"seinem Acker abliefet, obgleich auf einem steinigen^'den allemahl neue aufgepflüget werden. Denn alle»,waö jener von Ungeziefer tödret, das kann ihm mch^mehr verderben, und so viel Steine dieser abfährt, Wviel Stellen erhalt er, die ein Samenkorn annehmt'und wachsend machen können.

Um das Land von diesem schädlichen UnkraUterreinigen, bürsten folgende Vorschlage, meines EriEtens, nicht unnütz seyn. i) Man muß einen Sr 1 'des Ackers brach liegen lassen, denselben deSSonNvck'oft, aber im Trockenen pflügen, egen, und die herv^geegeten Wucherhlumen nebst ihren Wurzeln mit all^Sorgfalt abharken und verbrennen. In diese BrEFelder muß 2) von dem auf solcher Feldmark gewon^nen Stroh fein Mist gefahren, sondern derselbe, ^möglich, von andern Orten zugekaufet oder mitHürdenschlage gedünget werden. Dieser Punct ist ^so viel nöthiger zu beobachten, weil in dem 'aufFeldflur gearndeten Stroh, Same dieses Unkrautshängen bleibt, und durch den Mist zu abermahlig^Vermehrung in das Land gebracht wird. Ein solchf^gestalt beackertes Brachfeld muß g) frühzeitig mit 2 m /rerkorn bestellt werden, damit das Getreide sich r, tausbreite, und den Blumen den Platz benehme.bey muß auch nicht vergessen werden, daswas bey dieser Bestellung aus dem Lande geb"Ewird, abzuharken und zu verbrennen. EbenLand muß 4) zum zweyten Mahl mit Winterkorn> vstellet werden. Die Ursache ist, weil der Rockenum Walpurgis schösset, zu welcher Zeit die Blumpoch nicht blühen, und diese mithin avermahl von^^

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