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Gsld-Firniß.
Gummigutt, Drachenblut und Orlean, und l UnzeSaffran, jedes besonders. Jedes wird auch best»'ders in i Quakt Weingeist gethan, und in einem14 Tage an die Sonne oder in eine warme Badsiuvegestellt, und fleißig umgeschüttelt, um die Auflösungzu befördern. Die Tinten werden ohne Feuer schönet 'in Ermangelung der Sonne aber stellt man sie in ein^ger Entfernung 00m Feuer, um ihnen eine gleiche 28 ^'me zu geben. Wenn alles aufgelöset ist, rührt mane6 unter einander. Nachdem man mehr oder wenig^von einer jeden Materie nimmt, bekommt man (Wverschiedene Tinte von Gold. Will man Silber übe^ziehen, urn ihm eine Goldfarbe zu geben, so verstattman die Farben dieses Anstriches. .
Die Lomposirion des Gsldfirnisses, dessen flcydie engländischcn Rünstler auf Silber und rNess^Sbedienen, welche einigen Mitgliedern der französisch^Akademie, in dem I. 1720, von Hrn. Scarlet,1738 öon Hrn. Graham mitgetheilt, und in die pat''ser dckemoircs, a. d. I. 1761, eingerückt ist, beflt?aus 2 Unzen Gummilack, eben so viel gelben Bern-Stein, 40 Gran Drachenblut in Körnern, \ O.n^Saffran, und 40 Unzen guten Weingeist; dieseden infundirt, digerirt, und zuleht durch ein reine ^Tuch filtrirt. Bey dieser Composition hat der 23 ^**'Stein wohl wenig zu bedeuten, weil sich von demselbenwenig in dem Weingeiste auflöset.
Verfahrungsart den englischen Goldstrni'ß zu bereiten, und ih"hörig aufzutragen, aus kotier, Jan. 1774, S. 6-, und t1774, ©■ s; 7 , ubcrs. st. im 1 B- der Sammt brauchbss.,,Abhandlungen aus des <^vn. Abr Rozier LeobachnN'^über die Narur euch Lunst, Lp;- 177;, gr- 8 - S. ^'
Die Basis eines guten durchsichtigen Firnisses, wodurch^das damit überstrichen« Silber dem Golde dermaßen «P nl ‘,machen kann, daß es, bey einigen vergoldeten Arbeiten , st"und gar die Stelle des Goldes vertreten kann, und dasjem».was verursachet, daß die färbende Materie anklebt, und einGlanz bekommt, ist eine von granulitten Gummilack in We