Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold-Fisch.

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Aiedene Proportion, sucht man die verlangte Höhe derGoldfarbe heraus zu bringen.

Gsld- Fisch, ein Nahme verschiedener Fische, welcheövldgelb zu seyn scheinen.

I. Der Alose, Clupea Alosa Linn. welche sich in-sonderheit in allen der Wolga zufallenden Flüssen inZroßer Menge findet, wie denn der größte Theil deöFischfanges in dem Flusse Tscheremschan in Rußland,sonderlich wo Tatarn, Morduanen und TschuwaschenLohnen, in diesen Fische» besteht. Er wird von seinerFarbe Gchelljeßniza (Eisenfisch), sonst auch Besche-"aja Ryda (Zollfisch) genannt. Er steigt vorn An-fange des May, bis zum Ausgange deö Somnrers,ch ungeheuern Scharen die Wolga hinauf, und füllt,^icht selten die Neße zum Mißvergnügen der Fischer.Denn wegen eines seltsamen VorurtheileS, als wennoer Genuß dieses Fisches unsinnig mache, wird er vonden Russen nicht gegessen, sondern entweder weggewor-fen , oder um einen geringen Preis (das Hundert zu-eilen um 5 oder 6 Kopeken) an die Morduanen undTschuwaschen überlassen, welche sich bey der Ueberwind-ung dieses VorurtheileS wohl befinden, und die Gold-Fische theils frisch verzehren, theils zum Verrath Wind-pocken machen, nachdem sie ihn vorher 24 Stunden^starke Salzbrühe, oder, wie sie es nennen, in Sole(Tuszluk) gelegt haben. Es ist übrigens, wiefi^an weiß, ein Fisch, welcher sehr wohl zum Räu-chern taugt, und eine große Hülfe für die niedrige ClasseEinwohnern im Reiche werden könnte, wenn manas unbegreifliche Vorurtheil dawider ablegen wollte.

kompit dieser Fisch, wider die Gewohnheit andererv)lche, in den heißen Tagen in der Wolga zum Vor-ichein, und zieht zu der Zeit, wenn andere hinaufsiei-hmunter. Ihr stärkster Zug ist auf der Kama.v,$ scheint also, daß sie nicht unter die Zahl der caspi-

schen