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Gold-Fisch.
scheu Seeinwohner gerechnet, sondern für entfernt^Ankömmlinge gehalten werden müssen.
Es ist wohl nicht leicht auszumachen, woher bevden Einwohnern an der Wolga das eingewurzelteurtheil, daß man den Goldfisch nicht essen könne,standen sey. Der Nahme Tollfisch scheint bloß seint>Ursprung daher zu haben, weil die Leute sich einbilde^daß sein Genuß den Verstand verrücke. Die gattiSache aber rührt von ihrer Einbildung her.andere europäische Nationen verwerfen, nicht alleinsen Fisch nicht, sondern halten ihn gar, wie diewohner von Paris, für einen Leckerbissen (f.Th.k^^577). Vermuthlich verleitet der Nahme Tollfiss^andere zum Zweifel, welcheBenennung er davonkommen hat, weil er, wenn er in ein Netz kommt, et 'schrecklich um sich schmeißt, oder weiser in heißen ^gen, wenn das Wasser in der Wolga warm wird, angß'sich thut, sich herum wirft, und nicht selten auf ^User schnellt, wo er hernach absteht; daher ihmdie Tschuwaschen den Kopf, als einen schädlichen Th^abhauen. Die andern Fischer aber, die nicht wenwMühe haben, ihn von den übrigen Mitgefangenen ö 1 'sehen heraus zu nehmen, werfen ihn entweder wie^in das Wasser, oder an das Ufer, wo sie ihn den $ 'geln zur Speise überlassen. ...
Was für große Vortheile eines Landes werden «i^durch Vorurcheile gehindert! Wenn der Hauptzug ^ser Fische ist, kann man in einem Netze auf ein»>Eeinige Fuder fangen. Er könnte, wie der Häring,gesalzen werden, da er in der That eine Art vonringen ist. In Ostindien schätzt man den Rogense§ Fisches so hoch, als in Rußland den Caviar,es werden davon ganze Schiffsladungen verzehret.
Diese Fische werden in den so genannten 'scha, einer Art von Reusen oder Netzkörben, dieden Enden der Länge einen Eingang für die 3 ^ ^ 11