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Gold-Machen.
Aufsehen gemacht hat, da aus einer Mark Silber, JPder 4 Loth Gold gefetzt worden, nach Abzug diese»Goldes uud aller zu den Materialien erforderlichen^'sten, 6 Ducaten Ueberfchuß heraus gekommen. ^bringt folgende allgemeine Umstände davon bey.
Man nimmt gemeines Quecksilber, und sublimirt dassel^in der Retorte mit Salpetergeist, Vitriolöhl, und andern Agleichen scharfen Flüff igkeiten, sieben Mahl. Bey jedesmahl'gen Sublimiren wird das Sublimat mit dem DodeasatzeUeberblcibsel in der Retorte auf daS zarteste unter einander 4 *riebe«. Durch diese Arbeit wird endlich das Quecksilber se^!beständig gemacht, daß sich nicht« mehr sublimiret, sondern vfließt in der Retorte wie Wachs; und wenn die Retorte crM'let ist und zerschlagen wird, so ist es eine glasige, schwerelerie, welche weißgrünlich aussieht. Alsdrnn nimmt manMark Silber, schmelzet darunter 4 Loth Dukatengold,körnet dasselbe nach chymischen bekannten Handgriffen, tlst**'dieses gekörnte Silber und Gold mischet man 4 Loth vongedachtem ftur-bcsiand-gen Quecksilber, welches gröblich jEßen worden, b dcckt es mit dem unten beschriebenen EchMtlGlase (*) so hoch, als dir Breite eines Fingers beträgt,
S bis 10 Loth Schmelzglas erfordert werden, wie manauch etwas felnqestoßenes unter das gekörnte güldischeund das Quecksilber mischen kann, und läßt es zusammen >Windofen 1 Stunde schmelzen. Man scheidet alsbenn dasv"brr im nassen Wege, den erhaltenen Goldkalk süßet mantrocknet ihn, und schmelzt ihn entweder mit einer neuen ESilber zusammen, oder bedient sich der vorigen, nachdem naus dem Scheidewasscr mit Kupfer qefället, abgcsüßet und S.trocknet worden. Man körnet diese vermischte Mäste «Eum, versetzt sie übermahl mit 3 Loth des vorgelochten bestä"»'gen Quecksilbers auf die vorhin beschriebene Art, scheidet ab»»mahl, «nd wiederhohlt diese Arbeit noch ein oder zwey
C) Man nimmt r Theile Bleyglas aus Mennige auf die bekannt
Art gemacht, I Th. Lrocu! martis, I Th. CrocusI Tb- vimim antimonii, und 3 Tb. weißen Fluß. Dieses"' ^gepülvert unter einander gemischt, und 5 bis 6 Stunde» xgutem Schmchseucc im Fluß erhalten. Man muß es ein ,Mahl umrühren, «ber sich »srsthen, baß keine Kohlen »>»fallen.