Gold-Schlager.
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totten und noch ungebrauchten Form Goldblatter, wel-che noch so dick sind, daß sie knistern, und die unze-fähr, wenn es Goldblätter sind, sü DucatenzusammenLiegen, oder, wenn es geschlagene Silberblätter sind,^ 'bis 7 Loth Silber betragen. Das Schlagen oderstrecken geschieht auf einem Marmorsteine, vermittelstkmes schweren Hammers mit einer flachen Bahn.solchergestalt wird aus diesen Blattern, woraus eineHautform besteht, der gröbste Schmutz, den die Hän«ke und das Anfeuchten hinein gebracht hatten, durch*>te Schläge des HamMerS heraus gebracht. ManK>iederhohlt dieses ekwaun sechs Mahl hinter einander,Ehe man die bereits dünnen Golöblatter zwischen den
glättern der Hautform noch dünner schlagen kann.Sie würden jetzt noch an den Häuten ankleben, weilviele noch fettig sind. Man schlagt daher die goldenenPeobeblatter in dieser noch neuen Form, auf demSrei-«Ne 2 bis 3 Stunden lang, bis sich alle Fettigkeit aus*En Hauren in die dazwischen gelegten etwas starken^oldblatter hinein gezogen hak. Sie verliert sich end-'ich von den anhaltenden Schlagen gänzlich im Gold?/man schmelzt hernach dieses schmutzige Gold wie-ver ein. Bey dem Schlagen wird die neue HautformMischen die Blatter einer trocknen Pergamentform ge«r 3 s * In zwey solchen Formen, der Löchform und^unnschlageform, verwandelt der Goidschlägek diestarken Goldblätter in diejenige Gestalt/ worin er sieerkauft. Diese Form sowohl, als die Quetschforml ecken beym Schlagen in Futteralen ($r. Foitfreaux)eeuhweift über einander. Die Futterale sind von ein<mchem Buchbinderpergament, haben aber keinen Bo»^aher sitzen sie kreutzweise auf den Formen, da-as "e dem ungeachtet die unbefestigten Älafter aufnen Seiten einschließen und zusammen halten. Da->t aber die Formen in den Futteralen völlig Unbe-egbü) liegen, werden sie mit dütMtl Hölzern aüsjedcfNn s schma-