Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gold-Schlager. 575

bedienen sich desselben, tim Degengefäße und■Klingen damit zu vergolden; so wie Andere, um mesinngene und eiserne Arbeiten damit über dem Feuer zu ver-öden. Es sind dieses die dicksten Goldblätter von allen,^in Blakt ist zZoll lang, und eben so breit. 12 solcheglatter liegen in einem mit rothem trocknen BoluS^verriebenen Buche, welches 16 Gr., und darüber,kostet.

Die zweyte Art von Goldblattern, ist das Fein-~°R>, welches folgende Untetnummecn hat: i)Blat-er von 4 Zoll im Quadrat; ein Buch hält 25 Bläl-und gilt 13 Gr. 2) Blätter von 3 Zoll im Qua-^ hält 25 Blätter, und kostet 8 Gr.3 ) Blätter von 2-x Z. im Quadrat; das Buch ist eben1 ° stark, uni> kostet 7 Gr. Mit diesen drey Sorten ver.Zolder man Altäre, Sähke, Tische, Staatökutschen re.

. Die dritte Art heißt das Drahtzieher-blatt. ManWägt dasselbe in der Pergamenrform zu 150 Blättern,^n jedes Blatt wird, nachdem e« die Drahtzieher ver-engen, \ bis zu 1 Ducaten schwer, oder, nach An-^ ern , aus der Schwere eines Ducaten 4 Blatter, vonAZoll im Quadrat, wie das große starke holländischePapier, dessen man sich zu den Ingenieur-Rissen be-^Nt, geschlagen. Die Drahtzieher überziehen damitYren Silberstab. Der Preis dieser Blätter richtet sich«ein „ach dem Gewichte; daher man sie auch nicht^ucherweise verkauft. Indem diese Goldblatter ein we«'8 stark bleiben, und noch wie Flittergold knistern,st dem sie gleiche Dicke haben, so packet man sie nicht,s ^ fönst, einzeln zwischen die Blätter des Soldbuches,s2m ^ din Goldblart unmittelbar auf das andere zu«L*T ,nett / weil sie wegen ihrer Dicke nicht zusammencn. Dieses Zusammenklebens wegen ist man ge-dkyrgt, alle dünn geschlagene Gold- und Silberblat-. omzeln zwischen die papiernen Blätter der Goldbü.zu legen.