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Gold-Schlager.
aus
Gestalt werden die Metallblatter nach Büchern,deren jedes der Goldfchlager seinen Stämpel von belü'biger Erfindung gedruckt hat, verkaufet. EinGold oder Silber, hält, nach Beschaffenheit derken, 12 bis 2^ Blätter.
Von der abgewogenen Goldmasse muß manMahl 2 Theile für den Abgang (die so genannte Krahe)-und einen Theil für die fertige Waare rechnen. 7,1Ort, oder ; ^ Ducaten pflegen 12 Ort oder 3ken Krätze zu geben.
So oft man allerley Gold - oder Silberblätterder Form fertig geschlagen hat, wird die Form, 25 ^für Blatt, mit einem trocknen Pulver von kleingtfi^ßenem Frauenglase, vermittelst eines Hasenfußes, ixWstrichen, damit die Feuchtigkeiten in den Blättern ve^zehret werden, alsdenn in die Presse, Fig. 1047, Q?bracht, und hernach auf die oben erwähnte Art trock^geblasen. Endlich legt man zwischen jedes Hautblatder Form, mit Wein benetztes Pergament, unddie ledige Form 3 Stunden lang auf dem Stein?'Hierdurch wird die Form geplanet, die Darmhäu^werden wieder erftifchet, und man kann alsdenn 1» s(tForm wieder einige Wochen arbeiten. .
Ein jedes geschlagenes Gold - oder Silberblatt l i‘in seiner Mitte dünner, als an den Seiten, weil Üj cHammer die Mitte am stärksten trifft, und ausstre^'Alles echte Gold scheint/gegen das Tageslicht geholtesüberall grün, wie ein Smaragd, durch, welchesProbe ist, echte Goldblätter von den unechten oderdo>N'backenen zu unterscheiden.
Ich muß nun noch die Arten der gefchlageü^Blätter erzählen, wie man sie verkauft und anwendet'
Die erste Nummer unter den geschlagenen Gslv'
Blättern, ist das Doppelgold. Man nimmt dazu
das feinste durch Spießglas gegossene Gold, welchesfolglich noch feinet als Dukatengold ist. DieSchw^