Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Grab-Scheit.

9 f auch noch so stark auf Baumwurzeln oder Steine^stoßen werden, krumm werde. So bald dasselbeder Gewalc ausweicht, taugt es nichts. Es muß«eber, wenn der Arbeiter dasselbe mit Macht aufetwas im Grunde liegendes stößt, und es der Ge-holt nicht widerstehen kann, einreißen und einen-oruch dekommen, dabey aber doch noch immerLuc bleiben, '

. Der Graf Creq^ti Frohans, in der Picardie, hat* ,! ? ;um Gartenbaue besonders bequemes Grabscheitfunden, welches die Arbeit des Grabens sehr merk«'w erleichtert, Das beschwerlichste bey dem GrabenvEsteht in dem Aufheben des Grabscheites mit deröep Erde, die damit ausgestochert worden ist.

dieses geschehen soll, so muß sich der Arbeiterleine Lenden stützen, welches sehr angreift, Hr.?: E rqui zog in Betrachtung, daß bey dieser Arbeit^ Arnze des Menschen die Verrichtung eines Hebels^?"n, Ruhepunct di? Lenden sind, und sanni^auf. piefen Schwerpunct auf den Stiel des Grab-scheites selbst zu bringen, um dem Arbeiter eine Mü«^ zu erspahren, die er nicht lange aushalten kann,""d davon er bey zunehmenden Jahren viele Beschwer«'.ch^lren erdulden muß. Dieser Anschlag ist ihm8 uckljch gelungen, indem er an den Stiel des Grab«Scheites eine Stelze befestiget, die von der gewöhnli-'Hen Art abweicht.

Der Stiel des gemeinen Grabscheites ist rund und cybn»d. i. vom Lrsea an bis zum Handgriffe, der dre Ge-''«U einer Kr.utzes hat, gleich dich. Hr. v. Erequi hinge-8m theilt den Stiel in zwey Theile, davon der unten am

U? i° bis II Zoll lang ist, der andere aber bis zum Hand-

„ me geht. Der erste Theil »st platt und viereckig, aber vv«u-'gleichen Seiten. Weil an demselben der Ruheounct anze-ucht ist, bald man ihn auf die Stelle stützet, muß derselbedvvpeit dick als breit seyn. Der andere Theil ist ebenfallsund vie« eckig, geht aber bis an den Handgriff immerPp 5 lM'g-r