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Grab-Scheit.
oder aber der Theil, womit man grabt, ist ganz vo»Eisen, und entweder stumpfcund, Fig. 1052 O, webche vorzüglich in Marschländern zu gebrauchen ist/oder unten spitzig zulaufend, Firz, 10 z 2 b), für Sand*und Heidegegenden, oder eckig, Zig. 1052 c ), undin die Dille ein starker hölzerner Stiel oder eine Kch'cke gestoßen. Es dient hanp! sachlich, die Erde dansttumzuwerten. Graben in Feldern und Wiesen, undBaumlöcher damic zu machen, die großen Beere,bakten und Felder damit umzugraben, den Teichsund Canalen ihre gehörige Tiefe zu geben, den ausgc«führten Schlamm zum Dienst? der Felder und Gatte»umzustechen-, Lehmzum Zieaelstreichen und zu Welb'ttund Kleibarbeit auszugraben, und zu andern dergleüchen Arbeiten mehr«
Die Grabscheite, welche ganz von Eisen sind, f’ 110nützlicher, als die von Holz und unken herum »utStahl beschlagenen. Bey letzterer Art har der Arbei'ter nur den Vortheil, daß er, wen» er hartes, festes,und noch nicht durch gehörige Bearbeitung lockernug gemachtes Erdreich gräbt, bey dem Ansteele»zum Niederstoßen seines Grabscheice-S seinen Schuhsnicht so großen Schaden zufüget, weil er auf Hdljund nicht aufdünneö Eisen tritt. Hingegen kann er«mch damit nicht so starke Arbeit verrichten, als w»dem ganz eisernen Grabscheit , z. E. im Grunde lie'gende große Steine, wenn dazu eben keine audeckWerkzeuge bey der Hand sind, losmachen, Wurzel»der Baume abstechen, u. d. gl. An einem ganz et "fernen Grabscheit muß das platte Eisen wenigstens 8Zoll breit, 9 Zoll lang, und unten fpitzrund seyn, &»'mit es die Erde aus der Tiefe egal heraus breche^DaS Oehr, in welchem der Stiel befestigt wird, uiustnicht zu enge seyn, damit der Stiel dazu nicht Adünn gehauen werden dürfe; und das Eisen mußstark verstählt seyn, daß das Grabscheit nie, es