Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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605
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Grab - Schicht. Grab - Stichel. 605

$ tn ist, einen mehr spitzigen, und mit dem obern Theile dessel»vcn einen mehr stumpfe» Winkel ausmache.

98 Sk. der Haiiilc-v. »cvtr. z. N. und V- a. d. I. >759, Col.

'orab. Schicht, in den Marschländern, die Schicht,*>- i. das Aufhören von der Arbeit, welche den Arbei-tn an einem Deiche wegen eines Begräbnisses i>et*Uattec wird.

^ -Schrift, siehe Grab-Mahl.

^^ab-Srärce, die Stelle eines Grabes, oder eines be-g^abenen Verstorbenen ; imgleichen die Stätte oderstelle, welche zu einem Grabe bestimmt ist.

^rab - Stichel, ein stählerner Griffel verschiedener Me-tallarbeiter, erhabene oder vertiefte Figuren damit inMetall zu graben oder zu siechen; das Grabeisen,b?r Grabmeissbl, der Stichel, Fr. Lurin.

Die Grabstichel der Gold - und Silberarbeiter,sind allerley kleine stählerne, vorn spitzige und geschärf-tb, und an einem hölzernen Stiel befestigte, Stäbe, die^Um Auögraben und Wegnehmen kleiner überflüssigertheile dienen. Sie sind bald vierkantig, bald rund,bald halb rund u. s. w. Die geschärfte Spitze unter-scheidet die Grabstichel (burinch von den Bttttzen (Li-^lerz), gsg welche vorn nicht geschärft sind. Einigebeißen Messerzeiger, weil ihre Klingen etwas breiter,t?ie ein Messer sind. Fig. 1054 bezeichnet drey sol-cher Grabstichel.

Der Stichel, dessen sich die Kupferstecher zumAusgraben der Striche der Figuren bedienen, besteht0u * einem 2 bis 4 Zoll langen, vierkantigen Eisen, un-Zefahr von der Dicke einer Schreibfeder, welches einenund gedreheten Griff oder Heft von Buchsbaum^eer einem andern harten Holze, (an dessen Ballen mantUejenige Ecke flach schneidet, welche in der Hand ge-8en den Goldfinger zu liegen kommt,) und eine stähler-«e Spitze hat, welche nach einer schiefen Vierung (zunnnn verschobenen Viereck) scharf zugeschliffen ist.

Der