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Grab-Stichel.
Der Zeugschmied schmiedet denselben von gutem solWoder steyermarkischen Stahl, oder von abgebroche^Rappierklingen. Die hiesigen Künstler bekommeninsgemein aus Genf und Paris. Das Eisen ist de>^stalt vierkantig, daß jeder Durchschnitt nach der D>aeine Raute formiret, uud diese Gestalt hat auch " ,schief abgeschliffene Ende. Die Spitze, und dieunter dieser Spitze schneidet in das Metall ein, it*?*der Kupferstecher den Stichel wie ein Messer in "geballten Hand, mit der flach geschliffenen Spitz"rerwartö führt; daher muß die Spitze sowohl, als &Kante unter derselben, beständig scharf seyn, und j^öftern auf einem Oehlstein abgeschliffen werden. ,werden aber die Grabstichel in hochschneidige und vüeckige eingetheilt. Die hochschrreidigen, Fr.cnlozange, Fig. 1055, a, haben unter der SpEziemlich spitzwinkelige Kanten, dringen daher tief in "Platte ein, und machen feine Striche. Bey den vi"eckigen, Lurins guarrös, Flg. 1055, b, sind die Katen umer der Spitze schon stumpfer, und machenbreiteres aber auch flachere Striche. Ist derüberhättet, so zerbricht die Spitze leicht; mangln?alödenn den Grabstichel in Kohlen bis zu einer hadgelben Farbe, und löscht ihn in Talg ab. SindGrabstichel im Gegentheil zu weich, so sind sie ^ ’unbrauchbar. '
Die Grabstichel, deren sich die petschierfiechek ^dienen, sind unterschieden. Der Schildsrichel >vorn rund und geschärft. Die übrigen haben vorn1ne abgeschaffte Spitze, und erhalten nach ihrer Gesiverschiedene Nahmen. Ist diese Spitze rund, so ? r.ßen sie Rund - oder Bolzenftichel; ist sie pWf'.’nennt man sie Flachstichel; und ist sie sp^'nSpitzstichel. „
Die Grabstichel der 'wapenschneider wer ^Sternzeigep genannt; wpvon an seinem Orte ha"werde.