Graben.
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durch zu Schaden gefahren werden. Man muß auchan einigen Orten auf sehr flach und eben liegenden Ae-ckern und sumpfigen Wiesen Graben machen, damitdie übrige Feuchtigkeit entweder darin stocken oder sichverlaufen könne. Von den Abzugsgräben nasser Aeckeroder Wiesen von so genannter Naß - oder Wassergalle,habe im XV Th. S. 737, fgg. gehandelt. Von denWieftngraben inö besondere, wird im Art. wiese daSNöthige vorkommen.
In Wäldern, wo die Nässe den trockener« Holzar-ten am Wachsthum hinderlich ist, müssen ebenfallsGräben aufgeworfen, und dieselben von Zeit zu Zeithicht nur gereiniget und geraumet, sondern auch ver«sieft oder erweitert werden. Außerdem aber pflegt mattWäldern auch deswegen Graben zu ziehen, um dasaußerhalb dem Walde zunächst an der Gränze desselbenweidende Rindvieh abzuhalten, daß eS nicht in denWald laufe, und auf mancherley Weife, besonders wö.junger Anfing und Aufschlag ist, dem Holzwachsthumschaden bringe. Von diesem allen werde im Art.^aldgraben handeln.
Von Gräben, welche man in Förster» ziehet, umDadurch die abgesteckten Linien der Gehalte eines For-lies zu bemerke«, s. im Art. Fsrft-Vermejsinrg.
Wie Brüche und sumpfige Orte durch Ziehung dertz^Eu^um Feldbau trocken zu machen, siehe im Art.
In dem englischen Feldbau bedient man sich derausgeworfenen Gräben, theils, um das Wasser ausen morastigen Gründen abzuleiten, theils, um die gute, d zum Wachsthum taugliche Erde, welche öfters7^" einer Lage von schlechtem Boden liegt, in die^vhe zu dringen, und gebraucht hierzu den so genann-en Drain- oder Abzieh - und den ^renching--Pflug,welche ebenfalls im Art. Sumpf beschreiben werde.
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