Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
610
JPEG-Download
 

6IQ Graben. (Fisch-) Graben.

Von den Gräben bey Fischteichen, siehe Th.

743^» u

Einig« a»s sichern Erfahrungen gezogene Regeln, welche ma» bbeobachten hat, wenn man bey Ziehung eines Grabens un °' wfvhrung eines Dammes ein Gedinge schließen, und über du ^sie» einen beynahe zu treffenden Anschlag machen will, nedd i«er Tabelle, st- in 34 des Leipz. Inr. D>- ». 2 - >77) <

»04— vn. T

Graben (Fisch-), eine Are Fischhälter, siehe Th. ’S. 720, f.

— (Floß-), siehe Th. XIV. S., 288 und 292.

— (Ge^en-), Je. Contre - foffi , ein zur Seiteneö schiffbaren Canalö angelegter Graben, welcher^dem Canal nur durch den Zugweg abgesondert ist. ^solcher Graben ist bestimmt, bey Ergießungen die ^den Wasser aufzufangen, und von dem Canal, den!'leicht beschädigen könnten, abzuleiten.

Graben (Runst-), siehe in R.

— (Rorc-) siehe Gewand x.

— (Wald-) siehe in W.

— (wende-) siehe Gewand i.

— (Wiesen-) siehe im Art. wiese. .

Graben (*). x. Mit einein härtern Werkzeuge s .

ren in Metall, Stein u. s. f. durch Vertiefung bring^L. cselare, scucherc, Fr. burürer, graver.

Schr

ist

flÖ

C) Schon bey 6cm ulphllas graban, bey dem cvcksr! ed ^Zocker xrab-n, im Mieders, grgven, im Da» arave «<Schweb' grafwa, im Wallls. crafa, alles in beyden D>ht»t«N dieses Wortes, besonders i» der ersten, in welcherdas Franz, graver üblich ist. Da die älteste Art des S» j ((be»S darin bestand, daß man die verlangten Züge i» [0sten Körper grub, so bedeutet in, ©ried)- l "'

grave im Engl. auch schreibe», woraus durch Dorsehun».,A.Zischlautes das Lat. i'cribere und uuser schreibenGraben selbst gehört zu dem Geschlechte des Zeitwortesvon welchem es durch die Vorstknng des cie oder g S" - istworden. Siehe Gnibe, Grübeln und Gruft. uchcge'^für grabe» in der zweyten Bedeutung im Nieders. au« v ^peu, so das Freguentariokim davon ist, angleichenfluten üblich.