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Gracieufe. Grad.
liche Stacheln auf den» Kopfe hat, und auch derferwurn» heißt, in der Lausitz und andern Gegendt"Grachelwurm genannt.
Gracieufe eine Hyacinthensorte; s. unter -Hyacinthe.
Graculus , siehe Häher.
1. Grad (der), die Schärfe; siehe Grath.
2. Grad (*) [bet], L. Gradus, Fr. Degr6. i. Eigkkl^lich, ein Schritt, imgl. die Staffel oder Stufe eik>^Treppe, in welchen Bedeutungen es im Hochdeutschsveraltet ist, außer daß an einigen Orten, z.
Mainz und Erfurt, die steinernen Treppen, welche»^den Domkirchen führen, noch die Grade, und ^Plätze vor denselben vor den Graden genannt werdA
2. Figürlich, i) In der Mathematik, der 36#Theil eines jeden Zirkels, welcher wieder in 60ten, so wie diese in 60 Secunden, und jede Secu^wieder in 6o Tertien, u. f. f. getheilet wird.
Man hat die Zahl 360 deswegen beliebet, weil sie ji#/
»e daß etwas übrig bleibt, mit den meisten Zahlen drvidu'läßt, nur die 7 ausgenommen. Diese Theile der Periph^eines Zirkels hat man durch gewisse Zeichen bemerkt, undZahl, welche Grade andeuten soll, oben zur Rechten ewbeygefüget, die Minuten hingegen durch einen beygtsEStrich ', die Secunden durch zwey Striche ", die TeAdurchs", u.s.s. bemerkt) und heißt also 3*, 12', 4;", 26'.so viel als 3 Grad, 12 Minuten, 43 Secunden, 26eben so, wie man in der Geometrie die Ruthen, Schuhe, A"und Linien, durch eben diese Zelchen anzudeuten pfleget
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(') In den drey figürlichen Bedeutungenst das Wort
streitig aus dem Litt- 6r»üu- entlehnet. Allein, was DyL a (,eigentliche betrifft, so ist es sehr wahrscheinlich, daß ^ ,leS deursches Wort ist, welches zu dem noch im Oberde«üblichen graden, gracen gehört, woraus vermittelstschling des Zischlautes unser schreiten entstanden ist,chcs mit dem Lar. gracl, aus Einer Quelle herfiamnit- ech/graden, graren, schreiten, har man in den gemeinenArten das Frequentativum grätschen, mit ausges^-'f, niestyen gehen, und dessen Diminut- grärschel». © ,C0 ‘Wörter.