Gräber. Grämlich.
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kitten Gradum, d. i. die akademische Würde eines Bak-kalaureus , Licentiaten oder Doctors der Gottesgelehr-samkeit (Theologie), RechtögelehrsamketL (IuriSpru-^Nj), Arzeneygelehrsamkeit (Medicin), oder dieWürde eines Magisters der Philosophie und freyendünste angenommen (promovirt) hat.
Eine politische Betrachtung über die akademischenWürden, und ein Beweis, daß dadurch das Innereoder die Oekonomie der hohen Schule unterhalten wer»be, wird im Art. Universität vorkommen.
Gräber (der), eine Person welche gräbt, oder aus demtraben in der zweyten Bedeutung ihre vornehmsteBeschäftigung macht. Gräber im Garten halten.
In den Torfländern ist der Gräber derjenige Arbeiter,welcher den Torf aus der Erde gräbt, zum Unterschiedevon dem Stecher, der ihn nach der Länge und Breiteabsticht
Figürlich nennt man eine Art Käfer, welcher die. todten Körper kleiner Thiere, z. E. der Mäuse, Fro-sche, Maulwürfe und Schlangen, mit bewunderns-würdiger Geschicklichkeit in die Erde verscharret, oderdiesen todten Thieren unter der Erde nachgräbt, undseine Eyer darein legt, Silpha Vespillo Linn. der Grä-ber oder Todrengräber. Siehe in T.
^l-'ävin^, Gryllotalpa Linn. siehe KciC - XVurNI.
ZrK, stehe Graf.
^«räfenberger Bier, siehe Th. V, S. 21.
eine nirdersächsische Benennung des Dachses,^'bhe unter Graf.
Zräll, siehe Grell,grämen, siehe Gram.
Damisch, siehe das folgende.
Grämlich, anhaltend mürrisch, üble Laune habend, unbsolche im äußern an den Tag legend, besonders durchEntstellte Gesichtszüge; ein nur im gem. Leben übli-ches Wort, wofür in den niedrigen Sprecharten auchQq ; grä-