Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
686
JPEG-Download
 

686

Gränze.

Eine solche Abtheilung oder AuSeinandersehu^unter den nähmlichen Bedingungen auf eine andere “ rzu verrichten, kann durch Hülfe der Berechnung 9 *'schehen, wen« man nähmlich den ganzen Unterschob/welcher sich zwischen beyden behaupteten Gränzen- det, nach seinem Flächeninhalte berechnet, und detEben hernach den vorgeschriebenen Bedingungen geiEabtheilet.

Dieses begreiflicher z« machen, will ich Fig. 1063 dazuwenden, und weil dir drey Theile derselben sehr leichte Figun.geben, will ich, der Kürze wegen, nur den Flächeninhaltjeden Triangels hersetzen, und sodrnn die Abtheilung aus ^Riffe durch Fig. 1064 anzeigen.

Der Triangel st>c hält 897 □ R-

- kco -— 4620 —

-hc d — 3170 —

so ist deren summarischer Flächeninhalt 7637 □ R.

_2)_

und dessen Hälfte 38434 D8i- ...

Um diesen Gränzunterlchied, der zu 7687 □ R. gefu»"^worden, aus dem Papiere in zwey Theile von gleicher GEzu theilen, muß man sich darnach richten, wie die Scheid»^angebracht werden soll; und diese ist hier von » nach d £nehmen- Man ziehe also von e nach d eine Linie, und kEne den Triangel ehd; für dessen Flächeninhalt finden Dsioc> H> R. Weil nun diese Größe von der berechneten HAte des streitigen Platzes noch sehr unterschieden ist: so nkh>^ich dazu noch den Triangel eod; für diesen finden sichdie Berechnung 14874 □ R. Da nun diese beyden TriaEzusammen nur 3587- ^R- und also weniger als die berechn.Hälfte, ausmachen, so muß noch ein Triangel dazu kommen,eher den Mangel ersetzt. Weil nun der Triangel »eb, 897□ R. und also mehr hält, als der an der eigentlichen Hast'fehlende Betrag ausmacht, welcher nur 256 □ R ist, foJr?man letztere Summe von dem Inhalte des Triangelsso bleiben 641 ü R- übrig. Diese durch die Giundlinie >dividirt, und durch 2 multtplicirt, gibt roder 164den Perpendikel derjenigen Triangels, welcher zu viel ist-fe i6‘ R. setze man auf der Lioir »K mit «l> lothrecht aus, ^schneidet sich solche in m ab. Zieht man nun am, so ist 0