Gramen.
Gran.
7co
Gramen , siehe Gras.
Gemorste, ist ein in einigen levantifchen Stapel- u««Handelsplätzen, vornehmlich zu Smirna, gebrauchtches HandlungSwork, und bedeutet, bey dem Seide«'Handel, einen Abzug von £ Piaster von jedem Balle«,noch außer und über alle daselbst durch den Gebraucheingeführte Arten des Tara (*).
Grampel, grampeln; siehe Rrämpel.
1. Gran, (der) ein Hebezeug; siehe Rrahn.
2. Gran, (der) ein Knebelbart; siehe Granne.
3. Gran, (das) L. Grsnum, Fr. Gram, eine Art ein^kleinen Gewichtes, welches besonders in den Apotheke«üblich ist, und den aoren Theil eines Skrupels, ode«den 6oten Theil eines Quentleins, oder den 48°^«Theil einer Unze, (ungefähr die Schwere eines trock'nen Pfefferkornes) beträgt; aus dem Lat. Granm«'weil man die Schwere eines Gerstenkornes tur erste«
Bestimmung dieses Gewichtes annahm.
Es muß das Gran von einem mittelmäßig dicken, gut ««»*gewachsenen, und nicht allzu trockne« Gerstenkorn« verstände«werden- Da aber dieses in feiner Dicke und Schwere sehr v««einander abweicht, so wählt man lieber solche Körner, weMeinem wahren und am wenigsten abwechselnden Gran am ©**Wichte gleich sind, dergleichen man in dem Hanfsamen, weicht«frisch und völlig ist, finden wird. Denn ein Hauskorn wEjust ein halbes Gran, so daß man ihrer 2 zu einem richtig«"Gran, deren 20 auf einen Skrupel gehen, haben mußt ««"also 40 Hanskörner eigentlich so viel, als das Gewicht wägt«,welches den dritten Theil eines Quentleins betragt-
Das Gran, als ein Gold - und Silbergewicht, v a l3 Gran; 6 Gran machen 1 Loth, und 96 eine M«««'Sieh-' Grän, und Granorino.
In der Geometrie, ist Gran oder Linie,fähr die Breite eines Gerstenkornes; nähmlich itn& alU
(') Tara, nicht Taxe, wie im Catliolicon, lir, G. S-
diesem Art. steht: welcher Abzug daselbst außer und uder gewöhnlichen Taxe Srmr finder.