Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Granat.

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ßluninerig, bald Terpentinstein -, Talk- und Schnur.9 kl - artig. In Sachsen und Böhmen nennt man dieurchsichtjgen Zinngraupen, Zinngranaren, welche ie-^ch nicht die Härte und Güte der wahren Granatenvaden. Sie sind fast jederzeit sehr fest und ohne Zwi-luMrännie in ihrer Mutter eingeschlossen. Ihre krystalli»!^Gestalt ist unter allenEdelsteinen am mehresten man»mchfaltig, so daß sie siä), ihren Seiten und Ecken nach, ineine gewisse Ordnung bringen lassen. Sie haben 4,5 / 6 u. s. w. bis 24, ja 36 Seiten. Zum Theil sindnr rhomboidalisch. Viele, welche durch die Luft undWasser aus ihrer Mutter los gemacht werden, oderAuswittern, findet man in den Flüssen, dem Sande rc.Heils noch krystallförmig, theils als Kiesel. Diejeni-welche aus dem Sande der Flüsse gewaschen wer«heißen daher Flußgranaren; bey den Berg.Leuten Gchirlkörner. Die Granaten haben"'cht die Härte der Rubine, Sapphiere und^ientalischen Topase, und werden von diesen ge»hingegen haben sie ungefähr die Harte der eu.^paischen Topase. Sowohl ihre eisenhaltige Erzeug-^gsrnutter, als auch die im Feuer damit angestelltenErsuche, lehren, daß sie größtentheilö eisen -, zuwei-e « auch zmn- und bleyhaltig sind, und daß sie von die-nN Metallen eigentlich ihre Farbe erhalten haben. Ei»ist insonderheit in den böhmischen Granaten enthal»bU ; daher hat Neri vermittelst derselben dem Glase ei-.E himmelblaue Farbe mitgetheilt, weilEisen dasGlasfärbet; fi Th. XVIII, S. 646. Als eine große».bUenheit enthalcen die Granaten auch gediegmeSfcpr r . ^blche daher Goldgranaren genannt werden;^gleichen Hr. v. Born beschreibt, die sich in der Do-SU . in Nieder. Oestreich gefunden haben. Auch be«man zuweilen an den kyroler und ungarischenLangten, daß sie mit Bleyglanz eingesprengt find.^nn einige Granatarten auf Kohlen gelegt werden,

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