Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Granat.

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fseuet soglxiH verlieren, auch gemeiniglich an ihren^utzcrsten Enden eine gelbe Farbe an sich haben.

Weil der Granat nicht das reihende und lebhafteFeuer der Rubine hat, so wird er von den Edelstein-schneidern ausgehöhlt, dder, wie sie es nennen, ge-chlägelt, geschliffen, damit er sein todtes Ansehen der-s!Tr' unI? tNehreM Glanz erhalte» Dergleichen ge-lchlagelte Granaten, insonderheit wenn sie ein wenigsind. werden von den Juwelieren Granatscha-

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lwnannt. Es werden die Granate nicht allein von

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g. Steinschleifern zu allerley Figuren, öfters auch zulegelsteinen, geschnitten, sondern auch von den Gold-

tett% tSVn Absaßet, und mit einer carmesinröth gefärb«^ Folie unterleget, wodurch sie einen angenehment ej ^ em und Glanz bekommen. Die schlechtem, un-ges/^ kleinern, werden durchbohrt, mit Facettenkouss^kN, auf Schnüre gezogen, tausendweise der«und zu Garnierung allerley Galantcriewaarenhaucht, insonderheit aber von dem Frauenzimmerkt der Perlen getragen. Diese Arbeit geschieht vor-j^'^ich zu Freybnrg am Rhein, und zu ÄZaldkirchen

h. .'Otklsgau, wo die Granaten ^in großer Menge,fe« ^ v>ohl angelegte Mühlen und Maschinen geschlif-k »e!d’ t P ° Iiet ’ C unö durchbohrt werden. Alle Arbeitet,lochen $^9 H^«d anlegen, müssen mit einem körper-gehen versprechen, niemahls aus dem Lande zuwird ' . 3 " Wien, wo mit Granaten stark gehandelt(jift ' die böhmischen Granaten ungefähr 70 prübet uh^ eUter '. a * 0 t>il ’ orientalischen. Die Ausfuhredyst üeschchselren (rohen) Granaten ist 1776 wieder

uem in den östreichischen Landen erlaubt worden.Wirtsehemahls den Granaten viele heilsamew vornehmlich eine herzstärkende, gifttrei-^Uker .svd anhaltende Kraft znfthrieb, wurde» sie Mit‘tWersirf '""^ uredicinalischen Edelsteine gerechnet, und1 als eine Arzeney genommen, indem Man dar«^c.Enr.XiXLH. Yy m