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Granaten. Baum.
die
halten, im Sommer fleißig zu begießen, und im Her^bey der Orangerie zu verwahren, wo sie denflen Plah einnehmen können, und gar keine AuWerfordern. Da« Beschneiden im Frühlinge hältBlüthe zurück. Die geilen Triebe werden vortheiWter im Herbste abgenommen. Die ZwergartMüer und Duhamel für zarter aus; Hr.hausen aber und Düroy versichern, daß solche auch'Deutschland den Winter über im freyen Lande ausd^ern, jedoch einige Beschützung verlangen.
Die Aerzte bedienen sich der Blumen undFrüchte. Die einfachen Blumen werden Cyrini,«gefüllten aber, welche man gemeiniglich zu wah'^pflegt, Balaustia, Flores balaulHorum, Flores g sä ° ^torum, Fr. Bakustes, genannt. Es haben dieseseine gelinde zusammenziehende Kraft, und dienetollen Zufälle», wo dergleichen Mittel nützlich sind/ ^bey Blutflüssen, dem weißen Flusse, Durchfalle, E,fen Zahnfleische, u. d. gl. Man verfertigt genu•"’jlich Weinaufgüsse und Tränke daraus, welche sich^als das Pulver der Blüthe, zu gebrauchen sind. ^Früchte werden des Geschmackes wegen geachtet!säuerlichen sind die gewöhnlichsten, doch Überhang,»sie gesagt, selten bey uns im frischen und gutenstände zu erlangen. Sie halten sich eine lange ound werden reif, nachdem sie von dem Baume gen .men worden. Damit sie sich aber desto besser erhnN^,muß ihre harte und fast hölzerne Schale unverletztben. Sie haben, wegen ihrer Säure, eine.kühlendezusammenziehende Kraft, und sind bey hitzigen,den und gallichten Krankheiten sehr nützlich. D>estringirende Kraft ist vorzüglich in der äußer»' /Schale zu finden. Es wird diese getrocknet in dentheken aufbehalten, und Cortex s. Putamenrum, Malicorium, Psidium oder Sidinm,
Die Wirkung ist mit der Blüthe einerley, nur