Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
Seite
716
JPEG-Download
 

7i6

Granne. Grans.

In einigen Gegenden pflegt man auch den Eich'Stein, der aus Frankreich kommt, und in densingfabriken gebraucht wird, lockeren Grattir J**nennen. '

Granne, (die) im gem. Leben Ober- und Nieder-DeutsE'landes, eine Benennung einer jeden zarren biegsal^^Spitze, dergleichen die langen scharfen Spitzen an ^Fruchtas ren, besonders an den Gerstenähren, welchsin andern Gegenden Acheln und Gracheln heißen 0'Th. I, S. 448 ), die steifen Haare auf dem Rücken^Schweine, die Borsten, ungleichen die steifen Haa^welche die Katzen und andere Thiere an dem Maule Wben, die Tangeln oder Vladeln deö Tangelholj^u. f. f. sind.

Im Niederdeutschen heißt Granne auch oft ^Korn und Getreide selbst, vom Host. 6raan,Getreide. Ist auch bey den Schiffern sehr gebräuchl'A

Daher das Ital. Granata, ei« Kchi b s-n, noch mehr abdas im Hochdeuischen vcraltete Gran, ein Knchelbatt,ders. Eraan, Sraanken, ini anlelern kar. Granns, 6r«u '6r«vvo, Lrioo, Schwed. Giiw, das Walisische Lrgnn, eAugeubraunen, ja das Lat. Crfcis, das Haar, .

Wie die Grannen (L. Arista) einiger Gräser,sonderheit des Wildhabere, zu einem Werkzeuge, ^trockne und nasse Luft zu messen und zu bestimmen, 9braucht werden können, werde, im Art. Hygrottiek^zeigen.

Grannen--Holz, siehe Riefet.

Grannen-Rorii, siehe Spelt. ^

Granotino, ein kleines Gold - und Silbergewicht ^Turin, deren 24 auf einen Grano, und folglich 57auf einen Denaro gehen.

Grans, (der) ein nur in einigen oberdeutschenden übliches Wort, das spitzige Ende eines Schift^ ^bezeichnen. Daher der Vordergrans, dasderrheil des Schiffes, der Hlutergran», das Hrettheil.