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Gras.
Im Oberdeutschen ist dafür auch grappen, Ital. pWLie, üblich. Siehe Greifen, Raffen, Rapfen.braucht dafür cluixk-n.
Gras. (*) [baß], i. Eine allgemeine Benennungderjenigen Gewächse, welche sich durch ihren hoh'^gestreiften und mit Gelenken versehenen Stävs'durch ihre lange, schmale, mehrentheils dunkelg^Blätter ohne Stiele, und durch ihre spelzige BlU^,von allen übrigen Gewächsen unterscheiden. In Erer und der gewöhnlichsten Bedeutung führen nur ^wild wachsenden Arten dieses Geschlechtes, welcheViehe zum Futter dienen, diesen Nahmen; da ^das Wort im Singular atu üblichsten ist, sowohl best'!,dere Arten dieses Geschlechtes, als auch als einvmn, eine unbestimmte Menge dieser Gewachst ^ihrer Blätter zu bezeichnen. Jm Grase weiden- ® „Vieh gehet im Grase. Das Dach, der Erdb«^,ist mit Gras bewachsen. In das Gras gehen/gehen, Gras abzuschneiden. Sich auf das Gr<^ ^gern. Auf weichem Grase liegen. Grashören, im gern. Leben, viele eingebildete Klugheüfißen. In das Gras beiße,», auch nur im g.den, umkommen. Es wird ihm bekommen/ ^
sei"
(*) Bey dem ©ttfrieö Gras, bey dem Notker Gras.ders. Gras, mit einem kurzen a, im Augelf. Grae-,im Engt. Grafs, im Dän. Gräs, im Schweb. Gras, n ^land. Gras, im Griech. Im Tatian heißt
abgehauene und gedörrcte Gras, das Heu, auf einegewöhnliche Art Grast, und im gemeinen Leben e>E^,'aitzendc» wird sowohl ein Rasen, als auch die grüne Sa»Gruse genannt. Die meisten Worrforschcr leitenAllgels. growan. Schweb, gro, wachsen, her, im r/t.ereo, wofür nachmahls cresco üblich geworden, so jilo'Gramen voll Germen und germinare abstamme» »>•*• . (ß&denn müßte es ursprünglich eine allgemeine Beliennun»Pfianlen und Gcwäciye gewesen sey». Da » H nP ,s«iä >>,Mundarten sehr häufig verwechselt werden, und für y.Angels. auch Graeac üblich ist, so scheint auch Lraur ^
t« gehöre«. Siehe der Rasen, imgleichen Rräys«rr«.