V
Gras.
725
don einigen mit der allgemeinen Benennung des Kek-ses und der Blumenblätter beleget worden; manbann aber solche besser mit einem eigenen Nahmen be-^ 4 'n, und dieMlchblättchen Bälglein, die Blumen-blätter aber Spelzen nennen. Die Bälglein beste-?en bey den meisten Grasarten aus hohlen Blättchen,fast wie zwey verkehrt in einander geschobene Bo-8en Papier mit dem Rande über einander geschlagen.und an dem Rücken der Blüthe fest anliegen.^ meisten haben zwey Bälglein; einige nur eins,einige drey und mehr, ja bey einigen fehlen dieselben8^nzl>ch. An den Balglein der Gräser ist zuweilen^u Faden oder stachelförmiger Spieß angesetzt, wel«chkr eine Granne genannt wird. Zuweilen stehen auf^nem Bälglein 2 bis z Grannen, und sind entweder°uf der Spitze, oder in der Mitte, oder unten ange-hkftet. Die innere Blumendecke (Corolla) besteht^Eichfalls aus zwey Blumenblättern oder Spelzen,^vor, die äußere mehrentheils hohl, auf dem RückenÄaben und rings herum mit einem weißen, häutigen^ande gleichsam eingefaßt, die innere aber kleiner,doch schmaler, stach, oder auf dem Rücken hohl,p. aut *9 und mit eingeschlagenen Rändern ist. Diese'Egt vor dem Aufblühen ganz in jener verborgen, undu den Rand derselben eingewickelt, und zwischen ihren^geschlagenen Rändern befinden sich die Staubfädenund der Stämpel. Die Zahl der Spelzen betaust sichAEMeiniglich auf zwey; doch gibt es Gattungen, wo^ue oder die andere, oder wo öeyde fehlm. Grannenübet man häufiger an den Spelzen, als an den Balg«l V' silten an beyden zugleich. In der Höhlung derv pErn oder äußern Spelze liegen an der einen Seite3 jungen Samens einige Blättchen, welche voni-i«. 3en für Honigbehältnisse ausgegeben werden. Bey^u meisten Arten der Gräser findet man deren zwey,»uweileu auch drey, auch nur eins, selten aber fehlen
Z z Z ' s-e