740
Gras. (Cyper-)
Bälglein drey kurze Staubfäden und einen kleik^,Fruchtkeim mit einem langen, und drey zarten Sta"Wegen sich endigenden Griffel, und nachher ei»dreyeckigen, spihigen, ebenen und glatten Sa"^Durch diesen letzten Umstand unterscheidet sich \Geschlecht von den Semsen (Sembden, Lcirpu--deren Same mit Härchen besetzt ist. Folgendesind die merkwürdigsten. . 0 ,
1. Das lange Lypergras, Cyperus longus > .
MLnus; Cyperus odorarus radice longa, s CyP er ^ { ,cfficinarum C. Baust. Cyperus longus, culmo rr>4tro folioso, vmbella foliosa supradecomposira ,dunculis nudis, spicis akernis Um. Die Wurst»,,,länglich, gegliedert, mit vielen in einander verwi^ten Knoten und vielen dünnen Fäserchen bestkworaus grasartige Blätter, und ein glatter, 8eft reI L<dreyeckiger, mit ähnlichen Blättern besetzter Halny ^gefähr i Elle hoch, erwachsen. Dieser endiget sich.^,einem dreyfach zusammengesetzten, blätterigen '• j
Schirme, dessen wechselweise gestellte Aehrche"nacketen Stielen sitzen. Die getrocknete Wurzel^
in den Apotheken aufbehalten wird, ist lang,knotig, schwer zu zerbrechen, auswendig schwarz^inwendig weiß, von Geschmacke angenehm,scharf und gewürzhaft, von Geruch lieblich. Siein ihren Bestandtheilen und medicinischen Kräfte^ .den meisten übrigen Gewürzen überein, wird ade»unsern Zeiten sehr selten verordnet. Sie wirdlich aus Verona gebracht, doch soll sie besserund Ostindien zu finden seyn. Die Pflanze wächst ain den Sümpfen Italiens und Frankreichs. n jns
2 . Das runde Lypergras, Cyperus r0tU |,flC>orientalis major C. B. Cyperus rotundus, c ^triquetro subnudo, vmbeHa decomposita, spif 1lS
nis linearibus Linn, ist dem vorigen fast ähnlich« ^dreyeckige Halm ist fast nacker, der Blüthschir^,y'