Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gras. (Darr-)

fladerigen Busch der Blumenstiele gebraucht mander Bürsten. Sein schwarzer Same, den es imsie reichlich gibt, schmeckt und wirkt wie Schwad^In Florenz füttert man die Hühner und Tauben dain't'und die Hühner sollen viel Eyer darnach legen. ^kann ihn auch Schweinen und Pferden geben. ^seinem Mehle macht man Milchbrey, welcher in^, schmacke und Sättigung dem Reißbreye noch vorzlEhen seyn soll; die armen Leute in Italien, vornehnw^in Toscana, brauchen es zu Brod. Sie vermM^das Mehl davon theils mit Rocken--, theils mit EHen -, theils mit Bohnen - und Wicken - Mehl; eö <raber ein Brod, welches schwarz wird, wenig Nah^gibt, und schwer zu v-rdauen ist. Nur Schade, ^wir die Vortheile, diese« Gewächses nicht genießen > vnen. Buchotz und Andere mögen den Anbau inkern Ländern noch so sehr anpreisen, so müssen wirHrn.v. Münchhausen beypflichten, daß unsere Geg^viel zu kalt für diese Getreideart, und mithin nicht an!rathen sey, Versuche im Großen damit anzustelit'Säet man solche in das freye Feld, wird man kau"'"Blüthe, viel weniger Samen, erlangen; und alss^.Mistbeete treiben erst im August die Blüthbüschel het^'und haben wir kein säzönes Herbsiwetter, so erhält^auch von diesen wenig oder keinen reifen Samen

2.' Das scheckige Darrgras, Holen« bicolor

ist dem vorigen fast völlig ähnlich, und auch damit 0meiniglich verwechselt worden. Die Blüthbölg'^'aber sind glatt und schwarz, und die mit einerbesetzten Samen kugelförmig und weiß. 5)

Z. Das zuckersüße Darrgras, Holen« fgeebsrs ’glumis glabris, seminibus muticis Linn, hatmit der ersten Art viele Aehnlichkeit, ist aber zwepl ^rig. Der fchilfartige, mannshohe Stängel treibtden untersten Knoten, Wurzelfasern. Die breitenlangen Blätter haben, der Länge nach, eine weiße o