Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gras. (Flachs-)

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längere Blätter, die nicht nur sehr lang zugespitztsondern auch eine Breite von 3 Lin. haben. AmGersten Theile des Halmes, wo er nähmlich von Blät-EM entblößt, und mehr eckig als rund ist, befindetnch eine besondere Art einer zweyblatterigen Scheide,us welcher in der Mitte des Brachmonatheö eine un-gewisse Anzahl von kurz. oder langstieligen undschuvpi.8eu Blumenknöpfen nach und nach hervor kommt,^ese stehe» anfänglich gerade aufwärts ohne einiges-nerknrahl einer solchen feinen Seide, durch welche siev 0c v hernach dermaßen beschweret werden, daß sie nie..Er hange» müssen. Diese Blumenknöpfe, die ausmet Schuppen zusammen gesetzt sind, sind gemeinig»J* 3 bis 5 Lin. lang, und 3 Lin. breit. Zwischenh E>en Schuppen liegen die Blumentheilchen versteckt,eren Bau das Geschlecht dieser Pflanze von allenÄnlichen Grasarten unterscheidet. Zwischen den>>chuppxn findet sich auch der kleine'dreyeckige Same,rother Farbe, in einem überaus feinen seidenarti-Wesen, welches ihm zu einer besondern Decke'ent. Diese Seide liegt anfangs innerhalb des Blu-^ ENknopfes so lange verborgen,» bis die Befruchtung.ES Samens geschehen ist; hernach verlängert sie sich^gEstMt, daß sie 8. io bis r 2 Lin. lang wird, undganzen Knopf verdeckt. Die Seide ist weiß, zu-^Eißgelblich, oder grünlich, und, wenn sie ihre^'"menheit nicht erlangt hak, zerbrechlich.

P« Das Vieh, besonders die Schafe, lassen diesesicher,, doch wird sie in Norweger, von denvj^En zu Anfange des Frühlinges gefressen. Siesind rr^ einige Anzeigen auf Torf. Ihre Halmeche« aber zäh, und enthalte» ein Mark, wek-

3 Si/> &ie im ^"siust gesammelte Wolle, in frischenth " '°EN, vornehmlich in Brandschäden, gute DiensteB ' Die vortrefflichen Wirkungen dieser Wolle invfchäden, hat ^yb. Conr. Hoppe, in einer