Band 
Neunzehenter Theil, von Glau bis Gra.
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Gras. (Flachs.)

1750, in 4. zu Berlin herausgegebenen *Schrift gar sehr gepriesen. Die Wolle ist äuß^schädlich, wenn sie unter das Futter oder Heu ko^ 'Sie nimmt, wenn sie, so lange sie noch fest auN'mit der Schere abgeschnitten wird, nach einige»^fahrungen, eine Farbe an. Sie dient vortrcff"!Handschuhe, Küssen, Polster auszustopfen, zuten, zu Papier, zu Hüten, und entweder allein, ^mit Wolle von Thieren, oder mit Seide vermischtgesponnen, zu allerhand Arten von Tüchern undgen. Scheuchzer will zwar nicht glauben, daß LBinsenwolle bey der Weberey einigen Nutzenwerbe; Casp. Bauhin und Ray hingegen sind JJj,rer Zeit schon der Meinung gewesen, daß sie,man sie in einiger Menge haben könnte, bey der^berey gewisser Maßen nützlich seyn würde. So^,indessen auch in der Weberey keinen beträchtlichen (tikel ausmachen, so gibt sie doch ein Papier und * }gute Watte. Zu unsern Zeiten haben Schäßtt,^Gleditsch Versuche damit angestellt, und sie in v>Absicht nützlich gefunden.

Den Erfolg der von Hin. Jac. Christ. Schä^dgestellte« Versuche, die Samenwolle der SchwarzpaE' $1des Wollengrasis wirthschastsnützlich (insonderheitMachen, Spinnen, Stricken, Futtern unter die Manas'^-zu abgenähten Weiberröcken, Matratzen oder Bettdecken, / p,berhauben u d. gl. zu Hüten, Lichtdochten) zu gebrauch^det man im 2 Th deS II Bandes der Abhandlung?" ^Lhnrf. Laier. Akad. d. rvifs. Müncheit, 1764, 4 -— 298, beschrieben. slI ,

Unserm berühmten Hrn. Pros. Gleditsch sind die ^ ^che, mit verschiedenen Arten Pflanzenwolle, vornchwu )' fder Wolle der beyden Arten des Flachsgrases, diesig 0Mark Brandenburg finden, in Ansehung der Wcbercy,^^wohl gelungen. Er hat verschiedene Proben von & en 6 %ii'verfertigten Arten des Garnes, von Strümpfen, Tuchgen, der königl. Akademie der Wissenschaften, imvorgelegt, wovon man im i Th. seiner vermischten